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Amoureux de la femme à barbe

Weitere Titel: In eine bärtige Frau verliebt (D, Ö)/ In Love with the Bearded Woman (UK) - Länge: 135m - s/w - 6 UT - Interpret: Max Linder {Max} - Produktion: Pathé Frères - Katalog-Nr.: 3044/Aug.09 - Auff.: 14. August 1909 (Innsbruck/ Apollo-Kinematograph) — Weitere Auff.: 8.9.09 (Herne/ Kinematoscope); 24.9.09 (Lyon/ Pathé Grolée)

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Otto studiert fleißig und erhält von der Mutter, die ihn prüft, und auch vom Vater, der das gleiche tut, ein schönes Taschengeld. Er geht damit aufs Schützenfest und verliebt sich in die Tochter eines Budenbesitzers, die einen schönen langen Bart hat. Um in der Nähe bleiben zu können, läßt er sich sogar von dem Chef der Bude engagieren. Er muß mit einem Bärenfell angetan auftreten und kokettiert dabei fortwährend mit dem Bartfräulein. In seiner Verliebtheit erwischt er den Bart derselben zu fest, er bleibt in seiner Hand und aus Angst vor dem Budenbesitzer entflieht er als Eisbär, er wird vom Publikum und dem Bändiger verfolgt, bis er nach Hause in die Wohnung kommt, wo seine Eltern, erschreckt von dem Ungetüm, Reißaus nehmen wollen. Er gibt die Maske ab und stellt sich unter den Schutz des Vaters, als die Verfolger mit Gabeln und Haken in das Zimmer kommen, um den Bären zu fangen. Der Bändiger verlangt seinen Bären und der Vater muß für seinen Sohn noch Lösegeld zahlen. (Kinematographische Rundschau, 12.8.1909)

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We have here yet another adventure of the sprightly Theodore, whose destiny seems much bound up with beards. This time it is he who succumbs to the fascinating hair, falling in love with a "bearded lady" at a fair. Her charms move him so greatly that he is induced to join the troupe with whom he is to play the part of "performing bear," doing antic gambles clad in a bearskin. Whilst he is caressing the beard, however, it comes off in his hand, and he perceives that it is an imposture. Disillusioned and filled with grief he rushes from the scene, still wearing the skin, and causes panic wherever he goes. Back into the bosom of his family the enraged showman follows him, but he is protected by maternal arms and the intruder routed. (The Bioscope, Aug. 26, 1909)

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Le jeune Max gauche comme un poussin dépense à la foire du Trône les quelques pièces carottées à maman, lorsqu’il s’arrête, saisi, devant une baraque foraine où parade une superbe femme à barbe. Il ouvre de tels yeux hypnotisés que le clown Pipalasse l’engage dans sa troupe. Vêtu d’une peau d’ours, Max est dressé au rôle de Martin. Mais bientôt - ô désillusion - notre jeune premier découvre que la barbe de son idole était fausse. Le cœur navré, il s’enfuit, vêtu de sa peau d’ours, semant la frayeur sur son passage. Poursuivi, affolé, il arrive enfin chez ses parents. À l’abri du toit paternel, il se dépouille de sa peau d’ours et jure qu’on ne l’y reprendra plus. (Henri Bousquet, Catalogue Pathé des années 1896 à 1914, Bures-sur-Yvette, Editions Henri Bousquet, 1994-2004)

 

 

 

Eine Kopie des Films wird verwahrt in: Filmmuseum (Amsterdam)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

UNTERTITEL:

 

Otto hat gut gelernt. - Beim Schützenfest. - Herr Bandinger stellt Otto als Phantasie-Akrobat an, gegen eine jährliche Gage von 30 Mark, nebst Suppe, Speck und drei Freibillets für jede Vorstellung. - Akrobatenlehrling. - Tänze. - Meister Brumm. (Kinematographische Rundschau, 12.8.1909)

 

 

 

 

 

 

Weitere Filmbeschreibungen/Kritiken:

 

Ein junger Mensch, der noch sehr dumm ist, verliebt sich auf dem Zirkusplatz in eine bärtige Frau, welche in einer Schaubude auftritt. Um seiner Geliebten nahe zu sein, lässt er sich als Artist anstellen und bekommt ein Fell, welches ihm das Aussehen eines Bären verleiht. Als er dann am Abend sieht, wie sich die Frau ihres Schnurrbarts entledigt, ist der Liebesrausch auch verflogen und er macht sich in dem Bärenfell zu seinen Eltern auf. (Katalog Pathé, 1909)