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L'anglais tel que Max le parle

Weitere Titel: Wie Max englisch spricht ! (D, Ö)/ Max and the Daughter of Albion (UK) - Regie: Max Linder - Szenario: Max Linder - Länge: 285m - s/w - Interpreten: Max Linder; Cécile Guyon {Frl. Williams}; Louis Baron {Herr Williams} - Produktion: Pathé Frères - Katalog-Nr.: 6414/Febr.14 - UA: 20. Dezember 1913 (Luxemburg/ Marzen's Cinéma Parisiana) — Weitere Auff.: 25.12.13 (Berlin/ U.T.-Unter den Linden); 9.1.14 (Wien/ Rotenturm-Kino); 6.3.14 (Paris/ Omnia Pathé)

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Max, der immer das Glück hat, mit hübschen jungen Damen zusammenzutreffen, macht in der Bahn die Bekanntschaft einer Engländerin, die die Tochter eines Londoner Fabrikanten ist und nach Paris reist, um dort ihren Vater, der in Paris ein Geschäft eingerichtet hat, zu besuchen. Der Versuch Maxens, mit der jungen Dame ein Gespräch anzuknüpfen, scheitert daran, daß Frl. Williams nur englisch und er nur französisch sprechen kann. Max weiß sich jedoch zu helfen: Was er ihr zu sagen hat, malt er in Bildschrift in sein Zeichenalbum, und die junge Dame antwortet ihm auf dieselbe Art. Im Laufe dieser ergötzlichen Unterhaltung erfährt Max das Ziel der jungen Dame - Paris. Am nächsten Tage begibt er sich zu der reizenden Engländerin, die im Geschäft ihres Vaters tätig ist - und Max ist überglücklich, als er sie allein antrifft und es ihm so erleichtert wird, ihr seine Liebe zu gestehen. Er hat nämlich die drei englischen Worte: "I love you" gelernt und Frl. Williams ist entzückt von ihrer raschen Eroberung. Während die Beiden noch in angeregter Unterhaltung sind, kommt ein Kunde, von Herrn Williams persönlich geführt, und Max hat gerade noch Zeit, sich hinter einen Vorhang zu verbergen, der aber unglücklicherweise eine Brausevorrichtung umschließt. (Das Geschäft des Herrn Williams ist nämlich ein Geschäft für hygienische Einrichtungen.) Herr Williams führt nun dem Kunden u.a. die Brausevorrichtung vor, zieht an der Schnur, und Max kommt nach einiger Zeit ganz durchnäßt zum Vorschein und wird von Herrn Williams an die Luft gesetzt. (Pathé Woche, 1913)

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Scene, a first-class railway carriage. Max and delightful girl alone. "May I smoke?" breaks the ice, and then Max brings all the arts of fascination to bear on the lady, who is by no means shy. Max calls next day. Her father is in the enamel bath and geyser line. Max is making love; a customer enters. Girlie hides Max in portable shower bath. Enter father, who is a good salesman. He turns on the shower - and Max. What a delightful comedian Linder is. (The Bioscope, Nov. 22, 1917)

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Miss Williams, fille d’un riche fabricant d’appareils sanitaires, allant retrouver à Paris son père, a pour compagnon de voyage le séduisant Max, qui essaie vainement d’engager la conversation. Mais Miss Williams ne parle que l’anglais et Max que le français. Mais Max, jamais à court d’imagination, parvient, à l’aide de quelques dessins suggestifs, à converser avec sa nouvelle amie. Un chemin de fer, suivi d’un point d’interrogation, signifie: “Où allez vous?” La jeune anglaise répond par un plan et indique une rue dans le voisinage de la Tour Eiffel. Toujours avec le secours de son crayon, Max dessine un bouquet de fleurs. Puis il lui montre son cœur percé d’une flèche et le lui offre. Miss Williams fait mine de le déchirer, mais elle se ravise et le glisse sur son propre cœur. Arrivé à Paris, Max court à la recherche du magasin Williams - appareils sanitaires, et retrouve sa bien aimée. Mais à peine a-t-il le temps de lui débiter les trois mots d’anglais qu’il a appris: “I love you”, que l’arrivée intempestive d’un client l’oblige à se réfugier sous un appareil à douche. Et c’est sous la mine piteuse d’un noyé qu’il est présenté à son futur beau-père. Celui-ci, heureusement, ne se formalise pas, et l’aventure finit par un mariage d’amour. (Henri Bousquet, Catalogue Pathé des années 1896 à 1914, Bures-sur-Yvette, Editions Henri Bousquet, 1994-2004)

 

Pathé Baby Amour mouille

Ausschnitt aus "Pathé Baby", 1923

 

 

Eine Kopie des Films wird verwahrt in: Archives du Film du CNC (Bois d'Arcy), Filmarchiv Austria (Wien) Der Film war Teil der Serie "Les Films Max Linder" (TV 1995) (-"-/Max lernt Englisch, 1914, 10:19) Ein Ausschnitt des Films ist enthalten in: L'homme au chapeau de soie (Dokumentation, 1983); Le Temps de Max (TV-Dokumentation, 2000)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Filmbeschreibungen/Kritiken:

 

Max fährt mit Miß Williams, die Tochter eines reichen Fabrikanten, nach Paris. Da Max nicht englisch, die Schöne nicht französisch sprechen kann, fällt ihm eine Unterhaltung schwer. Aber Max weiß die Worte "I love you" so geschickt zu umschreiben und umzudeuten, daß die Dame über seine Gefühle nicht im Zweifel ist. In Paris angekommen, sucht er sie bei ihrem Vater auf. Schon will er eine Liebeserklärung machen, da kommt ein Kunde gerade zur unrechten Zeit und Max muß unter eine Dusche fliehen. Natürlich wird er total durchnäßt und muß sich so seinem Schwiegervater in spe präsentieren. Trotz dieses mißglückten ersten Auftretens gewinnt Max die Simpathie Mr. Williams und die Hand der Geliebten. (Pathé Woche [Wien], 2. Jan.-Woche 1914)

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In love with a lovely English girl, Max goes to extremes in order to please her. His hiding in a bath leads to a cooling of his ardour. (The Bioscope, Jan. 8th 1914)