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Une bonne pour monsieur, un domestique pour madame

Weitere Titel: Ein Dienstmädchen für den Herrn, einen Diener für die Frau (D, Ö)/ Servants and masters (UK) - Regie: (Lucien Nonguet) - Szenario: Max Linder - Länge: 150m - s/w, teilweise viragiert - 4 UT - Interpreten: Max Linder {Diener}; Jacques Vandenne {Hausherr}; Meg Villars {Dienstmädchen}; Lucy Blémont {Gnädige}; André Urban? - Produktion: Pathé Frères - Katalog-Nr.: 3361/Febr.10 - UA: 21. Januar 1910 (Kopenhagen/ Kosmorama) — Weitere Auff.: 13.2.10 (Graz/ Bioskop Theater Annenhof); 19.2.10 (Hamburg/ Waterloo-Theater); 11.3.10 (Paris/ Omnia Pathé)

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Der Herr des Hauses hat eine kleine Schwäche für das Stubenmädchen, seine Gattin eine Vorliebe für ihren Diener und diese beiden Angestellten profitieren von der Lage der Dinge, indem selbe ihre Obliegenheiten ihren Dienstgebern aufhalsen und dann in den Kleidungsstücken ihrer Herrschaft auf angenehme Unterhaltung ausgehen. Das Dienstmädchen und der Diener treiben ihre Unverschämtheit so weit, dass sie sich zu Freunden ihrer Herrschaft begeben und sich dort als Baron und Baronin Capurchik ausgeben. Das Pärchen treibt aber so viel Unfug, dass es nach kurzer Zeit von der seinen Dienstgebern befreundeten Familie trotz des angenommenen hochtrabenden Namens auf die Strasse gesetzt wird. Dem Ehepaar sind aber inzwischen die Augen aufgegangen und jagen die Dienstboten, als dieselben in einem desolaten Zustande ziemlich spät nach Hause zurückkehren, sofort weg. (Oesterreichischer Komet, 8.2.1910)

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Mr. Max Linder's latest is quite as amusing as many of his efforts which have gone before. This time he appears in the rôle of a servant who having stolen a note of invitation to a dance from his master's letter box, visits the party himself, clad in his employer's clothes, and taking with him a housemaid of manners equally extravagant and uncouth as his own. One may leave to the imagination the extraordinary antics which the two perform. It is sufficient to say that this is a most humorous film, and one which might be shown to any audience with certainty of success. (The Bioscope, Feb. 3, 1910)

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Monsieur a un faible pour sa bonne, Madame pour son valet. Et les deux coquins profitent de la situation pour laisser à leurs maîtres la charge de leur ouvrage, tandis qu’ils partent en bombe. Ils poussent l’audace jusqu’à se présenter chez des amis de leurs maîtres, où ils soulèvent un vif scandale sous le nom ronflant de baron et baronne de Copurchick. Monsieur et Madame, dont les yeux se dessillent enfin, chassent les deux complices. (Henri Bousquet, Catalogue Pathé des années 1896 à 1914, Bures-sur-Yvette, Editions Henri Bousquet, 1994-2004)

 

Szenenfoto Une Bonne pour Monsieur ...

Szenenfoto [Quelle: Fondation Jérôme Seydoux-Pathé]

 

 

 

 

 

 

 

UNTERTITEL:

 

"Lieber Massart! Wir erwarten Sie und Ihre Frau Gemahlin bestimmt zu unserer heutigen Soirée im Schlosse Bretagne. Graf V. Alibert." - "Mein Herr Graf! Es ist uns leider unmöglich, Ihrer Soirée beizuwohnen. Wir schicken Ihnen aber unsere Verwandten Herrn und Frau Baron V. Unschik. Seien Sie sehr aufmerksam gegen sie, da sie von sehr vornehmer Familie sind. Mit freundschaftlichem Gruss A. Massart." - Herr und Frau V. Unschik. - Der Clou der Saison. Der neueste Walzer. (Oesterreichischer Komet, 8.2.1910)

 

 

 

 

 

 

Weitere Filmbeschreibungen/Kritiken:

 

 

Dem Herrn des Hauses gefällt das Dienstmädchen, und der Frau gefällt der Diener. Die beiden Dienstboten nutzen die Gelegenheit aus und lassen die Herrschaft ihre Arbeit tun, und sie dem Vergnügen nachgeben. Sie treiben dies aber so weit, dass sie Bekannte der Herrschaft aufsuchen und sich als Baron und Baronin von Urschick vorstellen... Da fallen jedoch der Herrschaft die Schuppen von den Augen, und sie jagen die ungetreuen Dienstboten aus dem Haus. (Katalog Pathé, 1909)