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Foto Max Linder in 1912

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Max Linder mit 28 Jahren

 

 
1883

 

 

16. Dez. 1883

Max Linder kommt als Gabriel Leuvielle in Saint-Loubès, in der Nähe von Bordeaux, zur Welt.

 

 

Max Linder im Alter von zwei Jahren

Max Linder im Alter von zwei Jahren [Quelle: Le Film, 15.10.1919]

1883

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1902

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1902

Er besucht das Conservatoire Muncipal de Bordeaux. Einer seiner Lehrer ist Adrien Caillard, der im Jahre 1904 ans Théâtre de l'Ambigu geht und Linder zu einem Engagement im gleichen Theater verhelfen wird.

 

1902

 

 

1903

 

 

 

1903

Max wird zum Wehrdienst eingezogen und als untauglich wieder entlassen. Auf seiner Militärakte wird erstmals Max Linder als 'Spitzname' eingetragen.

7. Juli 1903

Max gewinnt den zweiten Preis bei der Abschlussprüfung auf der Schauspielschule in Bordeaux für das Fach "Drama" sowie den ersten Preis für "Komödie".

 

Engagement am THEATRE DES ARTS in Bordeaux. Er steht hier u.a. in den Stücken: "Le Barbier de Séville", "Les Précieuses ridicules", "Les Fourberies de Scapin" auf der Bühne.

 

 

 

Militaerakte 1903

Gabriel Leuvielle, Spitzname Max Linder - Militärnummer, Rekrutierungsbüro von Bordeaux, Klasse 1903, Nr. 4284 - © Archiv Départementales de la Gironde (Quelle: Le Grimh <grimh.org>)

1903

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1904

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Theaterstücke des Jahres 1904: Le tour du monde d'un enfant de Paris ─ Le crime d'Aix

e

1904 geht Max von Bordeaux nach Paris. Er erhält einen Vertrag mit dem THEATRE DE L'AMBIGU.

Herbst 1904

Unter dem Namen "Leuvielle" bewirbt er sich erfolglos am Pariser Conservatoire National de Musique et de Déclamation in Paris, denn "Herr Leloir, einer seiner Lehrer fragt, was er denn noch lernen wolle?" (Le Figaro, 27.2.25)

20. Okt. 1904

Im THEATRE DE L'AMBIGU wird das Stück Le Tour du Monde d'un enfant de Paris zum ersten Mal aufgeführt. Laut René Jeanne wird Max eines Abends so kurzfristig für einen abwesenden Kollegen eingesetzt, dass er kaum Zeit hat, den Text für die Rolle eines Schiffskommandanten zu lernen.

3. Dez. 1904

Premiere von Le crime d'Aix. Zum ersten Mal taucht der Name "Max Linder" auf der Besetzungsliste auf - jedoch erst an 15. Stelle der männlichen Darsteller.

 

1904

 

 

1905

 

 

Theaterstücke des Jahres 1905: La conquête de l'air ─ Les deux orphelines ─ Paillasse ─ La belle marseillaise ─ Les aventures de Thomas Plumepatte ─ La fleuriste des halles ─ La bande à Fifi ─ Le crime d'un fils ─ Le regiment ─ La grande famille

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Spielfilme, die 1905 in die Kinos gelangten: Première sortie Rencontre imprévue

15. April 1905

In dem Magazin LE THEATRE wird zum ersten Mal ein Foto von Max in der Rolle des "Caulaincourt" aus dem Stück La belle marseillaise veröffentlicht.

26. Mai 1905

Adrien Caillard und Max Linder werden Erster und Zweiter im Fechtkampf auf einer Veranstaltung der “l'Association des artistes dramatiques” im Velodrom Buffalo. Von neun Teilnehmern hat “das Ambigu Theater gesiegt, sei es durch die großen Szenen des Gemetzels, die das Melodram seinen Bewohnern gibt, oder, um wieder Ernst zu werden, sei es dank der Lektionen der Lehrer Laroque, aus Bordeaux und Berlier, aus Paris, die aus den Herren Caillard (Erster) und Linder (Zweiter) Schützen einer sehr schönen Kraft machten, flexibel, vorsichtig, standhaft und insbesondere elegant, die niemand in ihrem Beruf weh tut.” (Gil Blas, 27.5.05)

15. Juni 1905

Wiederaufnahme von La fleuriste des Halles. In dem Drama wird ein Traum der Blumenhändlerin durch einen Film dargestellt. (René Jeanne, "Max Linder et le théâtre", 1965) Wahrscheinlich gibt es Max die Inspiration für den "Film-Sketch", mit dem er später in ganz Europa Triumphe feiern wird.

 5. Aug. 1905

Sein erster für Pathé gedrehter Film kommt heraus. Er hat den Titel: Première Sortie (frei übersetzt: "Erstes Erscheinen") Anzahl oder Titel der Filme, die er in den ersten 1 ½ Jahren drehte, sind größtenteils unbekannt. Während er zunächst in einem Interview (Caras y caretas, 12.4.1913) von "seltenen Filmen" sprach, die er zwischen seinen Bühnenauftritten machte, erinnerte er sich acht Jahre später daran "ein Drama oder eine Komödie jeden Tag" gedreht zu haben. (Cinémagazine, 25.11.1921).

Herbst 1905

Unter dem Namen "Max Linder" bewirbt er sich ein zweites Mal, wieder erfolglos, am Pariser Konservatorium.

 

 

 

Max Linder in 'Belle Marsaillaise'

(Le Théâtre, 15. April 1905)

 

Max Linder, Fechter

 (Culture physique, 1 Juli 1908)

 

 

 

 

1905

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1906

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Artikel Engagement im Réjane

Ein 3-Jahres Vertrag am Théâtre Réjane (Le Gaulois, 4. Juni 1906) wurde eingetauscht ...

 

Artikel 'brillantes' Engagement

... mit einem "glänzenden" Engagement am Théâtre des Variétés (Le Figaro 14. Nov. 1906)

 

 

Theaterstücke des Jahres 1906: Pour sa Patrie ─ La tourmente ─ Miquette et sa mère ─ La main droite

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Spielfilme, die 1906 in die Kinos gelangten: Les étudiants de Paris Julot va dans le mondeLa puce gênanteLèvres collées Le pendu C'est papa qui a pris la purge

5. April 1906

Die letzte Vorstellung von Max auf der Bühne des THÉÂTRE DE L'AMBIGU in dem Stück La Tourmente. (Eine Beteiligung von Linder an der nachfolgenden Premiere La Goualeuse, die von René Jeanne erwähnt wird, kann in Originalquellen nicht nachgewiesen werden)

29. Mai 1906

LE MATIN meldet den Wechsel von Max zum Théâtre Réjane, aber, so Max nach eigenen Angaben: «während der Proben, wurde mir ein besserer Vertrag vom Variétés angeboten und ich bin für drei Jahre dorthin gegangen.» (La Correspondencia de España, 4.10.1912)

Herbst 1906

Zum dritten und letzten Mal bewirbt er sich, wieder erfolglos, am Konservatorium in Paris. Diesmal wieder unter seinem Geburtsnamen "Leuvielle".

2. Nov. 1906

Die erste Premiere nach seinem Wechsel zum THEATRE DES VARIETES mit dem Stück: Miquette et sa mère.

 

1906

 

 

1907

 

 

23. März 1907

Der Film Début d'un patineur, "die erste grosse Komödie gespielt von Linder" [Anzeige fürs 'Cinemax' (1913)], hat seine Première im OMNIA PATHE in Paris.

20. April 1907

In dem Film Idée d'apache spielt André Deed neben Max Linder. André Deed hatte bereits 1906 die Serien-Figur des 'Boireau' (aka: Lehmann) erschaffen. Bis Ende 1908 werden sie noch in weiteren Filmen, wie Pédicure par amour oder Consultation improvisée, zusammen zu sehen sein.

Juli 1907

In zwei Filmen, Le domestique hypnotiseur und Pitou, bonne d'enfants, identifiziert Pathé Frères in seinem Katalog, den Hauptdarsteller als "M. Linder". Es gibt bisher keine Erkenntnisse, dass diese Information an Kinobetreiber, Presse oder Publikum weitergegeben wurde.

24. Dez. 1907

Auf der Pathé-Weihnachtsfeier tritt er in der Rolle des "Polichinelle" auf. (Richard Abel, The Ciné goes to town.)

 

 

 

Poster für 'Début d'un patineur' 1907

[Quelle: L'Invitation au cinématographe, Jean-Louis Capitaine 1993]

 

Max Linder and André Deed in film

Max Linder und André Deed in dem Film "Idée d'apache"?: "Lehmann, etwas zurechtgemacht, und Max Linder in dem Film Max Linder robando ingeniosamente (Pathé Frères 1903)" (La Nación, 14.1.1940) [Source: <pabloducroshicken-pintor.blogspot.de>]

 

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1907

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1908

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Plakat fuer 'Consultation improvisée'

[Quelle: EYE Film Instituut Nederland]

 

Theaterstücke des Jahres 1908: Les deux ecolesPassez muscade! ─ Le Roi

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Film-Sketch des Jahres 1908: [ohne Titel]

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Spielfilme, die 1908 in die Kinos gelangten: Mon pantalon est décousu Ma montre retarde Le premier cigare d'un collégien L'obsession de l'équilibre Vive la vie de garçon La suspension Les pérégrinations d'une puce La femme sandwich Pédicure par amour L'obsession de la belle-mère Retour inattendu Une veine de bossuLa maîtresse de pianoUn tic nerveux contagieux Deux grandes douleurs Un jeune homme timide Mes voisins font danser L'oncle à héritage Un fiancé trop occupé On demande un gendre à l'essai Le coup de foudre Création de la Serpentine Un mari peu veinard Le vertueux jeune homme Les tribulations d'un neveu Consultation improvisée

4. März 1908

Comœdia erwähnt Max Linder erstmals als Filmschauspieler: "Max Linder hat sich auf der Leinwand einen schönen Erfolg geformt, und würde sich eine weltweite Popularität verschaffen, wenn sein Name in den Programmen erschiene. Das wird kommen."

24. April 1908

Premiere von Le Roi im Théâtre des Variétés. Das Stück wird zum größten Erfolg der Pariser Theatersaison 1907/08. Neben seiner abermals kleinen Rolle als "William Touret", ist er diesmal auch "die Zweitbesetzung für Max Dearly." (Culture physique, 1.7.08) In der Hoffnung einmal für diesen einspringen zu können, erneuert Max seinen Vertrag mit Pathé vorerst nicht.

5. Juni 1908

Der Film L'obsession de la belle-mère wird im CINEMATOGRAPHO PATHE in Rio de Janeiro aufgeführt. Mehr als ein Jahr früher als in Europa oder den USA erscheint der Name Max Linder ab jetzt in den Ankündigungen für seine Filme. Wie eine Übersicht von mehr als ein Dutzend Kinoanzeigen aus Rio de Janeiro (A Imprensa, 10.7.08) zeigt, ist er nicht nur der erste Schauspieler, der namentlich genannt wird, sondern bis auf weiteres auch der einzige. Bei A obsessão da sogra heißt es: "präsentiert von dem außergewöhnlichen Komiker Max Linder" (Gazeta de Noticias, 5.6.08). Bei den drei vorangegangenen Filmen wurde er als "(Max) Landry" angekündigt. Obwohl zu diesem Zeitpunkt, "das Arbeiten für das Kino verpönt war" (Caras y Caretas, 12.4.1913) und er in Europa noch mehr als ein Jahr anonym erscheinen wird, verkündet Max erstmals öffentlich am

9. Juni 1908

"Oui, j'ai posé des scènes cinématographiques" [/"Ja, ich habe für Filmszenen posiert"] (Comœdia)

4. Juli 1908

Im Cirque d'Hiver in Paris gibt Max zum ersten mal eine Vorstellung, in der Film- und "Live" Auftritt kombiniert werden. Noch folgt dem Einleitungsfilm kein Sketch, wie in späteren Jahren, sondern ein Monolog, "und was für ein Monolog! ..."

18. Sept. 1908

"Max Linder liegt im Sterben" verkünden die Pariser Tageszeitungen. Eine Meldung, "ohne die Gründe seiner Krankheit zu erkären" (Comœdia, 18.9.1908), die im Laufe seiner Karriere immer wieder gebracht werden muß. Zunächst verbessert sich sein Zustand und bei der Wiederaufnahme von Le Roi kann er zunächst seine Rolle wieder aufnehmen, aber nach gut zwei Wochen muss er sich für die folgenden fast fünf Monate von einem Kollegen vertreten lassen.

 

1908

 

 

1909

 

 

Jan. 1909

Während sich Max in seiner Heimatstadt Bordeaux von einer Krankheit erholt, nutzt er die Chance, die Rolle von Max Dearly in dem Stück Le Roi zu spielen. "Max Linder war wirklich atemberaubend, mit unwiderstehlichem Elan." (Comœdia, 7.11.1925)

13. Juni 1909

Auf der jährlichen Wohltätigkeitsveranstaltung 'Fête de Comœdia', ausgetragen im VELODROME, Parc-des-Princes, "sahen wir M. Max Linder (vom Variétés), furchtloser Ballonfahrer, in den Ballon springen, der majestätisch unter Jubelrufen in Richtung Saint-Cloud verschwand." (Le Figaro, 14.6.09) Diese Szene, mit Max Linder in der Rolle des Arsène Lupin, war für den Film Le voleur mondain gestellt worden.

18. Juni 1909

Nach 350 Vorstellungen beginnt die 3. Saison von Le Roi ohne Max, denn bereits einige Zeit vorher hat er seine Hoffnung aufgegeben, beim Theater Karriere zu machen. Er hat einen neuen Vertrag mit Pathé unterschrieben, der ihm nicht nur eine "sehr hohe Gage" (New York Dramatic Mirror, 30.7.10) sichert, sondern ihm auch die Möglichkeit bietet seine Filme selbst zu schreiben und zu inszenieren.

Juli 1909

Aimé par sa bonne, der erste Film nach seinem neuen Vertrag, kommt in Österreich/Ungarn heraus. Ab dem dritten Film der neuen Serie, bzw. ab Mitte August, wird er jetzt auch in Europa und den USA namentlich identifiziert. Zeitungen in Südamerika feiern am 17. Aug. das: "Wiedererscheinen des unschätzbaren Komikers MR. MAX LINDER, der beliebteste Film Pantomime, unvergesslicher Gestalter von unvergesslichen Stücken: Meine Hose ist geplatzt [Mon pantalon est décousu], Erster Versuch eines Schlittschuhläufers [Début d'un patineur], Ansteckendes Nervenzucken [Un tic nerveux contagieux], Der ungeschickte Equilibrist [L'obsession de l'équilibre] … und viele andere Streifen von immenser Freude."

12. Okt. 1909

Max beteiligt sich an einem Benefizkonzert, dass Marguerite Montavon, seine Partnerin in Filmen wie Vengeance du bottier oder Avant et après!, für die Unterstützung von "Stillenden Müttern" organisiert. Dabei wird der Einakter La Chance du Mari aufgeführt.

 

 

 

 

 

 

Ausschnitt von Plakat 'Le voleur mondain'

Ausschnitt von Plakat 'Le voleur mondain'.

 

Zeitschriftenanzeige 'Aimé par sa bonne'

Anzeige für "Aimé par sa bonne" [Querido Pela Criada] (O Paiz, 17. Aug. 1909)

1909

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1910

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Fête de Comoedia

Fête de Comœdia (Le journal du dimanche, 24. Jul. 1910)

 

Max und Jeanette Denarber

Max Linder (Foto mit Jeanette Denarber) zeigt in "La Grande Revue" und "Vive Paris!" eine Rollschuhszene.

 

Artikel 'Sante de Max Linder'

Der Gesundheitszustand von Max Linder (Gil Blas, 11. Nov. 1910)

 

 

Film-Sketche des Jahres 1910: Cocher! à l'Olympia Jeffries contre Johnson

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Spielfilme, die 1910 in die Kinos gelangten: La timidité guérie par le sérum Une bonne pour Monsieur, un domestique pour Madame Une jeune fille romanesque Le pacte Je voudrais un enfant Soldat par amour Le serment d'un prince Mauvaise vue Une ruse de mari Une représentation au cinéma L'ingénieux attentat Tout est bien qui finit bien Kyrelor bandit par amour Amour et fromage Une épreuve difficile Le duel de Mr. Myope Le revolver arrange tout Max fait du ski Max est distrait Les effets des pilules Max se trompe d'étage Trop aimée Un mariage au puzzle La flûte merveilleuse Un cross-country original Champion de boxe Mon chien rapporte Les débuts de Max au cinématographe Comment Max Linder fait le tour du monde Quel est l'assassin Max prend un bain Le soulier trop petit Max cherche une fiancée Max hypnotiséMax manque un riche mariage Max ne se mariera pas

4. Febr. 1910

Max Linder zusammen mit de Brinon demonstriert seine Fechtkünste im THEATRE DE LA RENAISSANCE. In der «causerie» (/Plausch) SUR LE PRÉ von Eugène Rouzier-Dorcières, aufgeführt im Rahmen der "Serie" Vendredi de la Parisienne, sind sie in einem 'Duel moderne' zu sehen. Wahrscheinlich mit der gleichen Nummer, diesmal mit Jean Worms, ist er auch auf einer Gala im THEATRE SARAH-BERNHARDT am 4. Juni 1910 vertreten.

3. März 1910

Im THEATRE DES CELESTINS in Lyon steht Max in der Rolle des 'Blond' bis zum 6. März wieder in Le Roi auf der Bühne.

2. April 1910

Im Pariser OLYMPIA beginnt 'La Grande Revue' ihre 3-monatige Spielzeit. Max Linder erscheint in dem Film-Sketch Cocher! à l'Olympia, den man "jamais vue jusqu'ici" [/"nie zuvor gesehen hat"]. (Le Figaro, 4.4.10). In einer weiteren Nummer "La comète à Paris", ist er mit Jeanette Denarber auf Rollschuhen zu sehen. Es werden eigens Plakate mit Max Linder angefertigt, auf denen er fragt: "M'as-tu vu, à l'Olympia?" [/"Hast Du mich im Olympia gesehen?"].

28. Juni 1910

Die von Comœdia organisierte Wohltätigkeits veranstaltung für "L'Œuvre Française du Rapatriement des Artistes" findet wieder im PARC DES PRINCES statt. «Dieses humorvolle Rennen, der größten Phantasie, wurde von dem bekannten Komiker Max Linder erdacht; unnötig zu sagen, dass es den größten Erfolg hatte.» (Le journal du dimanche, 24.7.10) Es wird von Pathé gefilmt und kommt unter dem Titel Un cross-country original in die Kinos.

30. Juli 1910

In einem Artikel für das CINE JOURNAL beziffert Georges Fagot die Anzahl der bisher mit Max Linder gedrehten Filme auf «plus de cent» [/«mehr als Hundert»]. Zusammen mit den 115 Filmen, die er ab diesem Zeitpunkt noch drehen wird, lässt sich sein Gesamtwerk auf knapp 220 Filme schätzen.

4. Sept. 1910

Max ist auf Urlaub in Arcachon (Gironde). Er dreht hier außerdem Teile des Films Max cherche une fiancée.

20. Okt. 1910

In der Revue 'Vive Paris!' zeigt er in dem Film-Sketch Jeffries contre Johnson im Olympia "einen Boxkampf auf Rollschuhen mit Tom Pender, in einem Montmartre café" (Variety, 12.11.10). In einer weiteren Nummer sind er und Lucy Jousset in einer Tanz "Pantomime" zu sehen.

8. Nov. 1910

Max wird mit einer Blindarmentzündung ins Krankenhaus eingeliefert und noch am gleichen Abend operiert. Anscheinend verursacht, zumindest zeitgleich passiert bei einem Unfall, der während seiner Nummer auf Rollschuhen aufgetreten ist: «Ich rutschte aus und fiel. [...] denn aufgrund des Schlags, bekundeten sie mir die Peritonitis und ich musste schreckliche Operationen haben. Ich habe den Bauch offen von drei oder vier Seiten.» (La Correspondencia de España, 4.10.1912) Anschließende Komplikationen erfordern ein etwa sechsmonatiges Pausieren.

 

1910

 

 

1911

 

 

 

Spielfilme, die 1911 in die Kinos gelangten: Max a trouvé une fiancée Max se marie Max et sa belle-mère Voisin, voisine Max Linder en convalescence Max a un duel Victime du quinquina Max et Jane veulent faire du théâtre

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Non-Fiction-Filme 1911: Pathé Journal №91 Pathé Journal

6. Juli 1911

Acht Monate nachdem er erstmals am Blinddarm operiert worden war, führt sein Arzt Dr. Di Chiara eine abschließende Operation durch.

28. Juli 1911

Der erste Film nach der Krankheitspause Voisin, Voisine, kommt zuerst in Österreich heraus.

10. Aug. 1911

Max besucht mit seiner Familie das 'Cinéma Pathé Frères' in Arcachon. Er verbringt den Sommer in dem Ort, in der Villa Elisabeth, Avenue Nelly-Deganne.

 

 

Zeitschriftenanzeige 'Voisin, Voisine'

(Erste Internationale Film-Zeitung, 12. Aug. 1911)

 

Zeitschriftenanzeige Le Journal, 18.11.1911

Auf Wohnungssuche (Le Journal, 18. Nov. 1911)

1911

Artikel 1911:

[Der Komiker Max Linder ...] (Grazer Tagblatt, 1.2.11)

Die Mitarbeiter des Hauses Pathé Frères. Max Linder, der Totgesagte. (Kinematographische Rundschau, 19.11.11)

 

►►► Weitere Artikel

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1912

Artikel 1912:

Max Linder auf einer Tournee. (Kinematographische Rundschau, 14.4.12)

Max Linder. 1.000.000 Francs Gage. (Kinematographische Rundschau, 11.8.12))

(Der Kinoschauspieler Max Linder verunglückt.) ([Linzer] Tages-Post, 27.10.12))

Max Linder. Versuch zu einem Porträt. (Erste Internationale Film-Zeitung, 9.11.12)

Tournée, 1912

Max Linder im Hello-Palace-Kino (Oesterreichischer Komet, 23.11.12)

Eine Klage gegen Max Linder (Neues Wiener Journal, 27.11.12)

Max Linder im Berliner Wintergarten (Lichtbild-Bühne, 30.11.12)

Max Linder der weltberühmte… (Der Montag, 2.12.12)

Max Linder, der Filmkönig, … (Berliner Börsen-Courier, 2.12.12)

 

B. Z. am Mittag, 2.12.1912

(BZ am Mittag, 2.12.12)

Max Linder, der berühmteste Kinoschauspieler der Welt im Wintergarten (Berliner Börsen-Zeitung, 3.12.12)

Max Linder, der verfolgteste Mensch der Erde rettet sich in den Wintergarten (Berliner Tageblatt, 3.12.12)

Millionengagen für Filmschauspieler. (Berliner Tageblatt, 7.12.12)

 

Nimm mich mit, 24.12.1912

(Nimm mich mit, 24.12.12)

BIZ, 29.12.1912

(Berliner Illustrirte Zeitung, 29.12.12)

 

►►► Weitere Artikel

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Max in Chamonix

Das Siegerteam vom Cup Mont Blanc. Kapitän Max Linder. [Source: "La Vie au Grand Air", 15. Apr. 1919)

 

 

Zeitschriftenanzeige 1.000.000 Francs

(Oesterreichischer Komet, 10. Aug. 1912)

 

 

Ankunft in Spanien

Max Linder, in der Plaza de San Jaime [Quelle: "Destino", 17. März 1945] — Max (x) und sein Doppelgänger!?

 

 

Foto Max Linder als Stierkaempfer

Max Linder in der Stierkampfarena (El mundo cinematográfico, 10. Okt. 1912) [Quelle: Bundesarchiv/ Filmarchiv, Berlin]

 

 

Zeitschriftenanzeige 'El Anis del Mono'

Werbeanzeige für "El Anis del Mono" (Nuevo Mundo, 10. Okt. 1912)

 

 

Foto Max Linder im Krankenbett

Der beliebte Filmkünstler Max Linder, verletzt in Folge eines Sturzes, der passiert ist während der Darstellung des komischen Sketches "Fußpflege für die Liebe", präsentiert im Gran Teatro am Dienstag vergangener Woche. Fotografie aufgenommen in seinem Zimmer im Hotel Ritz, wo er sich aufhält. FOT. SALAZAR [Mundo Gráfico, 16. Okt. 1912]

 

 

Max Linder und Angel Lancho

Der König des Films, Max Linder bei einem Florett Angriff mit dem Meister Lancho. [Fot. Cañizares] (La unión ilustrada, 20.10.12)

 

 

Max Linder in Lissabon

Max Linder in Lissabon: der Künstler, die Tänzerin Napierkowska und Geschäftsmann Sr. Lino Ferreira. [Cliché von Benoliel] (Ilustração Portuguesa, 28.10.12)

 

 

Plakat 'Max Linder kommt!'

Plakat zur Ankündigung seines Gastspiels im Ronacher-Theater in Wien [Quelle: Wiener Stadt- und Landesbibliothek]

 

 

Foto Max auf der Buehne mit 2 Damen

Max Linder und Léonora 'La bella' [rechts] in Berlin. (Berliner Illustrirte Zeitung, 29. Dez. 1912)

Film-Sketche des Jahres 1912: [ohne Titel] [ohne Titel] Pédicure par amour

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Spielfilme, die 1912 in die Kinos gelangten: Max lance la mode Max reprend sa liberté Max et son chien Dick Amoureux de la teinturière Max Linder contre Nick Winter Bandit par amour Que peut-il avoir? Le succès de la prestidigitation Une nuit agitée L'âne jaloux La malle au mariage Max cocher de fiacre Oh! Les femmes Idylle à la ferme Un pari original Peintre par amour La fuite de gaz Le mal de mer La vengeance du domestique Amour tenace Voyage de noces Max boxeur par amour Max émule de Tartarin Entente cordiale Mariage au téléphone Max veut grandir Petit roman L'enlèvement en hydroaéroplane Jalousie La peur de l'eau Max et l'inauguration de la statue Le rendez-vous

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Non-Fiction-Filme 1912: Pathé Journal №183Pathé Journal

7. Febr. 1912

Max beteiligt sich an einem Bobrennen in Chamonix. Mit seinem «Bob l'Aigle» erreicht er einen "Belle victoire" (La Presse, 7.2.12), gefolgt von dem 'Bob' von Mouézy-Eon.

24. März 1912

In der Nachmittags- und Abendvorstellung tritt Max im Cirque d'Hiver in einem neuen, von ihm geschriebenen, Sketch auf. Mit ihm zusammen in der «cinéma-comédie» spielen Gabriel Moreau, Jean Liézer und Ferval. Die Einnahmen sind zum Kauf eines Militärflugzeuges vorgesehen.

5. April 1912

LE CINEMA schreibt, dass er für eine 3-monatige Europa Tournee engagiert wurde, die ihm die «bescheidene» Summe von 60.000 Francs einbringen werde.

6. Juni 1912

Max führt im Brasserie Cinéma Rochechouart einen Film-Sketch auf, bei dem er in einem "Boxkampf auf Rollschuhen" mit seinem Kollegen Georges Vinter (aka: Nick Winter) antritt.

9. Juni 1912

Im Velodrom im PARC DES PRINCES, unmittelbar nach der Zieleinfahrt der französischen Bahnrad Meisterschaft, macht Max vor den verbliebenen Zuschauern Aufnahmen für den Film Jockey par amour.

Juli 1912

Abschluss eines 3-Jahres-Vertrags über 1 Million Francs. Im Deutschen Reich werden Linders Filme 20% teurer. Seine bisherige Jahresgage hatte 100.000 Francs betragen (Der deutsche Lichtbildtheater-Besitzer, 30.3.11). Seine umjubelte Spanien Tournée, die oft als Anlass für diesen "Millionen"-Vertrag genannt wird, findet erst zwei Monate später statt.

10. Aug. 1912

Max trifft in Arcachon (Gironde) ein. Am 28. August startet er in einer Segelregatta mit seiner Yacht FILM. Dabei sind wahrscheinlich die Aufnahmen für den Film Les débuts d'un yachtman entstanden.

20. Sept. 1912

Bühnen-Auftritt mit Stacia Napierkowska im TEATRE NOVETATS in Barcelona. Vor dem Sketch Pédicure par amour wird der Film Mariage au téléphone gezeigt. Als Vorlage für den Bühnensketch dient der gleichnamige Film aus dem Jahre 1908, der von Charles Decroix nach eigenem Szenario gedreht wurde. Als Co-Autoren zeichnen jetzt Armand Massard, Freund und Kolumnist der Tageszeitung LA PRESSE, und Linder selbst.

25. Sept. 1912

Im Restaurant El Tibidabo in Barcelona wird ihm zu Ehren ein "Riesenbankett" gegeben.

28. Sept. 1912

In der Stierkampfarena in Barcelona tritt er vor mehr als 10.000 (einige Quellen erwähnen 30.000) Zuschauern als Torero auf. Die dabei entstandenen Aufnahmen werden bereits einen Tag später während seines Auftritts im TEATRE NOVETATS gezeigt. Sie finden außerdem in dem Film Max Toréador, sowie in einer Ausgabe der Wochenschau Pathé Journal Verwendung.

3. Okt. 1912

Max gehört zum Premierenpublikum als André Deed, im TEATRO-CIRCO DE PRICE in Madrid den "Film" 'El santo de Toribio' auf die Bühne bringt. Anfang des Jahres hatte er im CINE JOURNAL mit dem Artikel 'A propos du Film joué au "Ciné-Théâtre"' auf die Unterschiede zwischen seinem 'Ciné-Théâtre' und der Art und Weise wie Max seine 'Film-Sketche' präsentiert, hingewiesen.

7. Okt. 1912

Beginn des Gastspiels im GRAN TEATRO in Madrid. Die Premiere war für den 4. Okt. vorgesehen, konnte jedoch nicht eingehalten werden, weil durch einen Streik der Eisenbahnarbeiter, die Bühnen-Ausrüstung nicht rechtzeitig eingetroffen ist. Gleichzeitig, vermutlich von den 'unfreundlichen' Kritiken, die er in Barcelona erhalten hatte, inspiriert, versucht Max die Erwartungen des Madrider Publikums zu dämpfen, indem er in einem offenen Brief in den Tageszeitungen der Hauptstadt erklärt: "... dass ich nicht perfekt bin, noch gebe ich vor ein großer Schauspieler in Komödie oder Drama zu sein, sondern einfach ein Schauspieler des Films." (La Correspondencia de España, 4.10.1912)

8. Okt. 1912

Während der Vorstellung im Gran Teatro in Madrid stürzt Max bei einer Verfolgungsszene in den Orchestergraben. Nach einem weiteren Unfall im Alhambra im nächsten Jahr, der sich beim Herablassen an einem Seil ereignet, wird er am Ende des Jahres in St. Petersburg dabei überrascht, dass er sich von einem Mitarbeiter "doubeln" läßt. (St. Petersburger Zeitung, 17.12.13 [russ. Kal., 4.12.13]).

9. Okt. 1912

Max muß sein Gastspiels im GRAN TEATRO in Madrid abbrechen. Am Tag nach dem Sturz gibt er eine Vorstellung, bei der die Verfolgungsszene und der 'Bären-Tanz' weggelassen werden, bekommt jedoch am Morgen des 10. Okt. Fieber und ihm wird vom Arzt eine Ruhephase verordnet.

13. Okt. 1912

Trotz der verordneten Ruhephase nimmt Max schon wieder an einem Treffen teil, das der spanische Meister im Fechten, Angel Lancho in einer Fechthalle an der Calle de Ventura de la Vega in Madrid gibt. Anwesend sind «fast alle Amateure der noblen Kunst und einige verdienstvolle Profis.»

15. Okt. 1912

Trifft mit seinen Partnern, Stacia Napierkowska, Jacques Vandenne und Delson in Lissabon, Portugal ein.

19. Okt. 1912

Auftritt im Theatro da Republica in Lissabon bis einschl. 22. Oktober. Als Teil des Bühnenprogramms wird hier der Film Entente cordiale gezeigt.

15. Nov. 1912

15-tägiges Gastspiel im Wiener Ronacher mit seinen Partnern Leonora und Vandenne. Vor dem Theater hatte er einen Tag zuvor Aufnahmen für den "Einleitungs"-film gemacht.

19. Nov. 1912

In Begleitung seiner Sketch-Partner besucht er eine Kinovorführung von L'enlèvement en hydroaéroplane in einem Wiener Kino.

2. Dez. 1912

Ein ursprünglich auf zwei Wochen ausgelegtes Gastspiel im Wintergarten in Berlin, wird aufgrund seines großen Erfolges auf vier Wochen verlängert. Der deutsche Schauspieler Albert Paulig, der die Moderation für seinen Bühnenauftritt übernimmt, spielt auch in seinem "Einleitungsfilm" mit (Berliner Börsen Courrier, 12.12.12).

7. Dez. 1912

Das "Berliner Tageblatt" berichtet, dass sich zwei deutsche Filmfirmen zusammengeschlossen hätten, um Max mit einer 3-Jahres Gage in Höhe von 1,5 Millionen Francs von Pathé Frères abzuwerben. Das Angebot soll ebenfalls die Zahlung einer eventuellen Konventionalstrafe für Pathé enthalten haben.

 

1912

 

 

1913

 

 

Film-Sketch des Jahres 1913: C'est le Tango qui est la cause de ça

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Spielfilme, die 1913 in die Kinos gelangten: Jockey par amour Max est charitable Les débuts d'un yachtman Mariages imprévus Max Linder pratique tous les sports Rivalité Max et les crêpes Max toréador Les vacances de Max Max n'aime pas les chats LE DUEL DE MAX Le billet doux Le chapeau de Max Max fait de la photo Max virtuose Max fait des conquêtes La médaille de sauvetage Max collectionne les chaussures Max illusionniste L'anglais tel que Max le parle Maks Linder i g-zha Prokhorova Pribytiye v Moskvu N'embrassez pas votre bonne

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Non-Fiction-Film 1913: Pathé Journal

8. Jan. 1913

Seine Anwesenheit erregt Aufsehen, als Max einen Boxkampf zwischen Georges Carpentier und Marcel Moreau im CIRQUE DE PARIS besucht: "Von den oberen Balkonen wurde Max Linder am Ring erkannt: Beifall brach aus, insistierende Jubelrufe, und der König des Kinos musste aufstehen und seine vielen Untertanen grüßen." E. Rouzier-Dorcières. (La semaine de Paris, 23.1.13)

27. Febr. 1913

THE BIOSCOPE schreibt, dass die Vorbereitungen für eine Russland-Tournee abgeschlossen seien. Weil er aber erst gut neun Monate später nachweislich dorthin gelangte, sind manche Historiker davon ausgegangen, dass es zwei Russland-Tourneen gab. Außer der Notiz in THE BIOSCOPE gibt es jedoch keine Hinweise auf eine Tournee zu diesem Zeitpunkt.

29. März 1913

Im Luxemburger Kino CINEMA PARISIANA findet die Premiere des Films Max est charitable statt. Durch einen "traité spécial avec la Maison Pathé" (Courrier Cinématographique) bekam der Besitzer Hubert Marzen die Möglichkeit Pathé Filme, und damit auch die Max Linder Filme, "14 Tage vor Frankreich und 8 bis 14 Tage vor Deutschland zu präsentieren" (Bürger-Zeitung, 1.3.13).

Mai 1913

In Monaco filmt Max mit einem Wasserflugzeug, dass er auch selber steuert. Bei einer Szene mit Lilian Greuze, seiner bevorzugten Partnerin von nun an, gerät Max beinahe in den Propeller, hätte nicht der Mechaniker in letztem Moment den Motor abgestellt. (Comœdia, 9.5.1913) Der komplette Film kommt jedoch erst im Krieg als Le hasard et l'amour in die Kinos.

14. Juni 1913

Der Film Max Toréador hat seine Premiere in Barcelona. Ein Großteil des Film war im Jahr zuvor während eines Stierkampfes entstanden. Seit der Zeit war Max bemüht gewesen, den fertigen Film, auf einer beabsichtigten zweiten Tour in das Land mitzubringen. Als sich das nicht verwirklichen ließ, sorgte er wenigstens dafür, dass das "Gran Cine Eldorado" in Barcelona die Exklusivrechte bekam.

6. Juli 1913

Mietet für fünf Wochen das Pariser Olympia. Unter dem Slogan "Max tue un taureau" (/"Max tötet einen Stier") zeigt er den bisher in Frankreich unveröffentlichten Max Toréador. Als zweiter Linder-Film kommt Max Linder pratique tous les sports zur Aufführung. Diese «Saison Max Linder» beinhaltet kein persönliches Auftreten von Max.

22. Juli 1913

Nimmt an «Régates Internationales du Havre» mit seiner eigenen Yacht Film teil. In der Kategorie der 6 Meter Boote erreicht Max den 5. Platz.

25. Juli 1913

Im Berliner "Cines" Nollendorf-Theater und im Pariser Olympia hat Max Linders erster abendfüllender Spielfilm, LE DUEL DE MAX Premiere. In beiden Ländern ist jedoch nur eine gekürzte Fassung zu sehen, denn Urheberrechtsansprüche an dem Sketch vom "Zerbrochenen Spiegel" führen dazu, dass der Film in zwei verschiedenen Schnittfassungen herausgebracht werden muss. Die komplette, gut einstündige Fassung, kann vorerst nur in Ländern wie Großbritannien oder Holland, gezeigt werden, wo es noch keine entsprechenden Gesetze gibt. Bei der Wiederaufführung des Films im April 1920, ist die Szene aber auch in Frankreich zu sehen.

10. Aug. 1913

Mit Ende der "Saison Max Linder" wurde Max Toréador insgesamt 50 Mal gezeigt.

30. Aug. 1913

Im Pariser Varieté Alhambra kommt der Film-Sketch C'est le tango qui est la cause de ça zur Aufführung. Seine Partner sind die Engländerin Hilda May, Georges Gorby und Pré fils. Trotz des neuen Titels handelt es sich bei dem Bühnensketch wieder um Pédicure par amour. Das Engagement dauert 32 Tage.

2. Sept. 1913

Max erleidet einen leichten Unfall zu Beginn seines Auftritts im Alhambra. Beim Herablassen an einem Seil stürzt er auf die Bühne. Obwohl er seinen Auftritt an diesem Abend weiterführen kann, werden die Vorstellungen am 3. und 4. Sept. abgesagt.

11. Sept. 1913

In Großbritannien kommt der Film "Max on the road to matrimony" heraus. Der Film enthält die seperate Szene vom "Zerbrochenen Spiegel" aus LE DUEL DE MAX. Eine "Pathé Baby" Schmalfilmfassung, die ab 1923 angeboten wird, erhält den Titel "Une bonne farce".

10. Okt. 1913

Übernimmt das im Vorjahr eröffnete Kosmorama und führt es als Wochenschaukino Pathé Journal weiter. Nach einem Umbau wird es am 17.12.14 als Ciné Max Linder wiedereröffnet.

11. Okt. 1913

Führt den Tango vom Alhambra auch in dem am Vortag eröffneten Palais de la danse des Olympia auf.

14. Nov. 1913

17-tägiges Gastspiel im Royal-Orfeum in Budapest. Als Partnerin begleitet ihn Lucette Darbelle.

19. Nov. 1913

Im Budapester Hotel Ritz bekommt Max um 8 Uhr Morgens Besuch von einem Gerichtsvollzieher. Für ein nicht absolviertes Gastspiel im Londoner HIPPODROM hatte er einem österreichischen Makler die Provision vorenthalten. Ende letzten Jahres hatte ein Gericht Max zur Zahlung von 1000 Francs verurteilt, die er jedoch nicht bezahlt hatte.

3. Dez. 1913

Bei der Ankunft in St. Petersburg "empfing ihn eine vieltausendköpfige Menge und er wurde auf die Schultern gehoben und auf diese Weise zum Auto gebracht". (Rigasche Zeitung, 6.12.13 [russ. Kal., 23.11.13]). Bei seinen Auftritten in Russland ist, neben Georges Gorby und Ferral, Mary Mitchell seine Partnerin. Hier wird der Film-Sketch C'est le tango qui est la cause de ça gezeigt. Handlungselemente des Sketches werden später in dem Film Coiffeur par amour verwendet. Musikalisch begleitet wird er, nach dessen eigenen Angaben, von Dimitri Tiomkin (1894-1979).

4. Dez. 1913

Max besucht "Brodyachaya Sobaka" (/Der streunende Hund), ein Kabarett in St. Petersburg, wo er u. a. auf Wladimir Majakowsky, von der Russischen Futuristen Bewegung, trifft.

12. Dez. 1913

In dem 2-Akter Si j'ose m'exprimer ainsi von Jean Bastia tritt Irène Bordoni als Max Linder auf. In gleicher Aufmachung wird sie auch ab dem 11. Juni 1914 in der Revue de Marigny in "Les sosies" [de Max Linder] zu sehen sein. Wenig später erscheinen Max Linder Doppelgänger auch im Film. André Séchan setzte auf eine Karriere als Max Linder-Kopie, beginnend mit dem Film Comment il manqua son mariage. Es folgen die Serien "Patinot" ab 1916, sowie "Fritzigli" ab 1920.

16. Dez. 1913

Ankunft in Moskau, der zweiten Station seiner Russland-Tournee. Wieder wird er von einer Gruppe Studenten aus dem Bahnhof getragen. Betriebsame Filmemacher nutzen den Aufenthalt von Max Linder in Moskau, um einen "Moskauer Film" zu inszenieren, mit dem Arbeitstitel Maks i Kursistka (Max und die Studentin) und als Partnerin die französische Schauspielerin Mlle. Carron. Max verläßt Moskau am 22. Dezember. In Berlin wird der Film N'embrassez pas votre bonne vor geladenen Gästen in "Lichtspiele 'Mozartsaal'" aufgeführt.

20. Dez. 1913

Während seines Aufenthalts in Moskau, wird er in "Letuchey Myshi" (/Die Fledermaus) eingeladen, einem Künstler-Kabarett, "wo ihm ein Empfang bereitet wurde, der aller Wahrscheinlichkeit nach, von einem Spiegel Gag aus einem seiner Filme inspiriert war." (Yuri Tsivian, Russia 1913 Cinema, Griffithiana 1994). Der Film dürfte LE DUEL DE MAX gewesen sein.

25. Dez. 1913

Der ST. PETERSBURGER ZEITUNG zufolge, muss die zweite Vorstellung im Tsirk von Kiew wegen mangelnder Zuschauer, bzw. zu hoher Eintrittspreise, ausfallen. Die weiteren, für den 26. und 27. Dez. geplanten Vorstellungen, werden ebenfalls abgesagt.

30. Dez. 1913

In Paris wird Harry Fragson, Linders Partner aus Entente Cordiale, vom eigenen Vater im Streit erschossen.

31. Dez. 1913

Im Gorodskom Teatre von Odessa steht er drei Tage auf der Bühne. Noch begeisterter als in St. Petersburg oder Moskau wird er in Odessa "auf den Straßen mit Hurra empfangen und auf Händen getragen. Seinetwegen kam es sogar zu Verkehrsstörungen, die das Einschreiten der Polizei nötig machten." (St. Petersburger Zeitung, 2.1.14 [russ. Kal., 20.12.13])

 

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Appartement am Quai d'Orsay in Paris 1913

Linders Appartement in Paris: 113, Quai d'Orsay, XVe

 

 

Plakat fuer Le Duel de Max

[Quelle: EYE Film Instituut Nederland]

 

 

Zeitungsanzeige De Gebroken Spiegel

Als "Max en de Liefde" (Le duel de Max) im Nov. 1913 in die Kinos kommt, ist die "Zerbrochene Spiegel" Szene der Aufhänger in den Anzeigen (Nieuwe Tilburgsche Courant, 10. Nov. 1913)

 

 

Auszug aus 'Pathé Baby'

Auszug aus "Pathé-Baby" Katalog 1923 [Quelle: cinerdistan.co.uk]

 

 

 

Foto Pathe Journal August 1914

Aufnahme des "Pathé-Journal" aus dem Juli 1914 [Quelle: Paris-Palaces, Jean-Jacques Meusy, 1995]

 

 

Poster für 'Sketch' in Budapest

Plakat für seine Vorstellung in Budapest. "Eigene Theatertruppe/ Persönliches Auftreten!"

 

 

Foto Max Linder in Russland

Max in Rußland [Quelle: Maks Linder, Sergej Jutkewitsch 1926]

 

 

Foto Irene Bordoni als Max Linder

Irène Bordoni auf der Bühne des Théâtre Doré (Comœdia illustré, 5. Jan. 1914)

 

Foto André Séchan als Max Linder

ANDRÉ SÉCHAN, genannt Fritzigli, der Doppelgänger von Max Linder. (Cinémagazine, 22. Dez. 1922)

1913

Artikel 1913:

[Der Prozeß gegen Max Linder.] (Kinematographische Rundschau, 12.1.13)

Dramaturgie des Lichtspiels (General-Anzeiger, 29.1.13)

[Max Linder der populärste der…] (Lichtbild-Bühne, 2.8.13)

[Max Linder, der immer noch…] (Projektion, 2.10.13)

[Zu den in der Pariser Hauptstadt…] (Projektion, 16.10.13)

Max Linder als Kinobesitzer. (Kinematographische Rundschau, 19.10.13)

Tournée, 1913

Max Linder in Nöten (Pester Lloyd, 20.11.13)

Max Linders Abenteuer (National-Zeitung, 21.11.13)

Pfändung des Filmschauspielers Max Linder (National-Zeitung, 23.11.13)

 

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1914

Artikel 1914:

Max Linder in Berlin (National-Zeitung, 15/1/14)

Max in Berlin (Berliner Börsen Courrier, 18/1/14)

[Die Pläne des neuen Ciné Max Linder...] (Projektion, 22/1/14)

Max Linder in Berlin (Lichtbild-Bühne, 31/1/14)

Max Linder – Eine Porträtskizze- (National-Zeitung, 22/3/14)

Max Linder und die ungarische Gräfin. (Neues Wiener Journal, 7/4/14)

[Max Linder erringt jeden Abend…] (Projektion, 25/6/14)

[Vor etwa Jahresfrist…] (Projektion, 9/7/14)

[Nun geht auch Georges Feydeau...] (Projektion, 9/7/14)

Gaby Deslys und Max Linder (National-Zeitung, 17/7/14)

[Berlin. Der Kinematograph- ...] (Rigasche Zeitung, 14/9/14)

Max Linder – gefallen (Pester Lloyd, 19/9/14)

Der Kinoschauspieler Max Linder gefallen (Berliner Tageblatt, 23/9/14)

Der Kinoschauspieler Max Linder gefallen? (Berliner Börsen-Courier, 24/9/14)

Max Linder – gefallen. (Filmwoche, 27/9/14)

Des Kinokönigs erstes und letztes Interview (Hamburgischer Correspondent, 27/9/14)

Der bekannte Kinokomiker Max Linder – gefallen. (Neuigkeits-Welt-Blatt, 1/10/14)

Der Kinoschauspieler Max Linder verwundet (Berliner Tageblatt, 5/10/14)

[Max Linder, der als…] (Kinematographische Rundschau, 11/10/14)

Eine Unterredung mit Max Linder. (Prager Tagblatt, 22/10/14)

 

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Szenenfoto Max in Berlin

Vor dem Brandenburger Tor in Berlin [Szene aus "Max Professeur de Tango"]

 

 

(La Presse, 29. März 1914)

 

 

Max Linder in Uniform

(Moving Picture World, 18. Nov. 1916)

 

 

Szenenfotos aus "Un idiot qui se croit Max Linder" (links) und "Max pédicure" (rechts)

 

 

(Neuigkeits-Welt-Blatt, 1. Okt. 1914)

 

 

Max und Hund Wah

(El Paso Herald, 19. Febr.  1917)

 

Film-Sketche des Jahres 1914: [Revue:] Elle est de ... Député

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Spielfilme, die 1914 in die Kinos gelangten: Maks i Kursistka Max pédicure Max est décoré Max professeur de tango Max, maître d'hôtel Mari jaloux Max et la doctoresse Le pendu Max joue le drame Mariage forcé Max à Monaco Max asthmatique Max et sa belle-mère Cuisinier par amour Max au couvent La Très Moutarde Dick est un chien savant Coiffeur par amour

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Non-Fiction-Film 1914: Max Linders Reise nach Warschau (Pathé Journal?)

5. Jan. 1914

Max verlässt Odessa. Das 3-tägige Gastspiel war um zwei Tage verlängert worden. Am 4. Jan. hatte er noch einmal, wie bereits in Moskau am 21. Dez. 13, den Sketch Pédicure par amour in sein Programm aufgenommen.

7. Jan. 1914

Ankunft in Warschau, der letzten Station seiner Russland-Tournee. Wie bereits eine Woche zuvor in Odessa, wo die Fans bei der Ankunft am Bahnhof von einem Max Linder Doppelgänger ge- und entäuscht worden waren, kam es auch am Warschauer Hauptbahnhof nicht zu dem geplanten Empfang. Max war von dem polnischen Produzenten Mordka Towbin heimlich aus dem Zug in ein Hotel verbracht worden, und dem 'offiziellen' Empfangskomitee des Produzenten und Rivalen Aleksander Hertz erst nach dessen Zusage, die Erlöse des Gastspiels zu teilen, zur Verfügung gestellt worden. (Nuevo Mundo, 10.6.32)

8. Jan. 1914

2-tägiges Gastspiel in der FilHarmonia in Warschau.

Jan. 1914

Bei einer Leserumfrage der Zeitschrift Illustrierte Kino-Woche (Berlin) nach ihren Lieblingsschauspielern, belegt Max den vierten Rang. Die ersten drei Plätze gehen an Schauspieler, die in "Filmdramen", der zur Zeit vom Publikum bevorzugten Filmsparte, mitwirkten.

14. Jan. 1914

Einige Tage vor seiner Rückkehr nach Paris macht Max Außenaufnahmen in Berlin für Max professeur de Tango.

15. März 1914

In Paris stirbt  Gabrielle Lange, Linders Partnerin in Filmen wie Victime du quinquina und Amoureux de la teinturière, "nach langer schwerer Krankheit." (L'Intran sigeant, 18.3.1914)

27. März 1914

Die Revue Elle est de..., die er zusammen mit Max Aghion geschrieben hat, wird im Gaité Rochechouart uraufgeführt. Die Hauptdarsteller sind Made Andral, Castel und Dave Loty. Nach einer Meldung aus LE FILM, vom 12.6.14, ist der Revue allerdings kein großer Erfolg beschieden: "Er hat in diesem Winter im Gaité-Rochechouart gespielt; ihm wurde sofort gekündigt als seine Unfähigkeit offensichtlich wurde. Riskiert er ein erneutes Scheitern auf den Brettern? Wo hört das auf? Wo wird er aufhören?" «LE 2» hört am 23. April auf.

11. Juni 1914

Auftritt "en chair et en os" (/"in Fleisch und Blut") im Folies-Marigny mit dem Sketch Député. An seiner Seite spielen Germaine Rysor und Fred Pascal. Für den Sketch wurden Handlungselemente aus dem Film Les vacances de Max übernommen.

4. Juli 1914

Ein Gericht in Paris verurteilt Georges Lordier, den Betreiber des "Cinemax", den Namen seines Kinos zu ändern. Max hatte, in Vorbereitung seines eigenen "Ciné Max Linder", die Befürchtung, das Publikum könnte vermuten, das "Cinemax" hätte besondere Befugnisse, Linder-Filme zu zeigen.

14. Juli 1914

Anlässlich einer Feier zum französischen Nationalfeiertag, zu der er unter anderem auch das Tänzerpaar Gaby Deslys und Harry Pilcer in seine Villa in Varenne-St. Hilaire eingeladen hatte, ereignet sich ein Unfall, bei dem einige seiner Gäste in die Marne stürzen. Niemand wird jedoch verletzt.

27. Juli 1914

Für Kinobetreiber wird im Hotel-Monopol in Wien der Film Max asthmatique vorgeführt. Anders als im Deutschen Reich, wo nach dem Ausbruch des Krieges keine neuen Max Linder Filme mehr gezeigt werden können, wird dieser noch Ende August in Österreich/Ungarn anlaufen. Weitere Aufführungen von bereits angekauften, aber noch unveröffentlichten Filmen, wie Max et sa belle-mère oder Max au couvent, finden dort ebenfalls noch bis zum Ende des Jahres, allerdings ohne die gewohnte Werbekampagne, statt.

31. Juli 1914

Während über dem Deutschen Reich der Kriegszustand verhängt wird, hat als letzter Max Linder-Film vor Ausbruch des Krieges Max à Monaco in den Berliner Kinos Premiere. Die französischen Mitarbeiter von Pathé verlassen die Hauptstadt am gleichen Tag.

3. Aug. 1914

Offizieller Kriegsbeginn zwischen dem Deutschen Reich und Frankreich. Max meldet sich freiwillig und stellt darüber hinaus seinen Wagen zur Verfügung. "Wir sahen wie Max Linder sich freute am Abend des dritten Tages der Mobilmachung, gekleidet im bunten Kostüm des Fliegers. Zuschauer glaubten an die Rückkehr von einer Truppe, die eine eindrucksvolle Szene gedreht hatte." (La Lanterne, 3.10.14)

14. Aug. 1914

Die vorgesehene Aufführung der COMICA-Produktion Un idiot qui se croit Max Linder kann aufgrund des Kriegsausbruchs nicht stattfinden. "Der Idiot, der glaubt Max Linder zu sein" wird gespielt von Jules Vial, der seit einigen Monaten versucht eine eigene Serie mit der Figur des 'Gaëtan' (aka: August) zu etablieren. Max Linder erscheint in diesem Film nur in einer 90 Sekunden Szene, die dem Film Max pédicure entnommen wurde. Wie es scheint wurde die Szene aber nicht einfach herauskopiert, sondern von einer nebenstehenden Kamera extra gefilmt.

14. Sept. 1914

Die RIGASCHE ZEITUNG berichtet, dass Max Linder gefallen ist. Vier Tage später berichtet eine andere Zeitung, dass Max am 2. September, im Rahmen eines Militäreinsatzes, von einem Auto erfasst und überfahren worden sei. Außerdem behauptet die Zeitung, dass Linder in Deutschland geboren wurde, eine Behauptung, die sich so hartnäckig hält, dass er sich noch ein halbes Jahr später gezwungen sieht, einem Reporter seine Personenstandsurkunden zu zeigen (Le Journal, 17.4.15). Am 3. Oktober meldet sich Linder telefonisch aus einem Armeelazarett an der Front und erklärt, dass er nicht einmal krank sondern nur «Rekonvaleszent» sei. Als die Zeitung LE PETIT PARISIEN am

6. Nov. 1914

von seiner Rückkehr an die Front berichtet, wird von einer «maladie» (Erkrankung), statt von einer Verwundung, als Grund für seinen Krankenhaus Aufenthalt geschrieben. Außerdem erwähnt die Zeitung noch, dass er als "aviateur-observateur" (Luftaufklärer) am Kriegsgeschehen teilnimmt. Als er wiederum im Juni 1915 mit einem Reporter spricht, gibt er zu, ernsthaft verwundet worden zu sein und zeigt zum Beweis eine Wunde auf der Brust. Er wolle es jedoch "nicht sagen, denn ich möchte nicht, dass es meine arme Mutter erfährt." (Heraldo de Madrid, 17.6.15).

17. Dez. 1914

Das Pathé Journal wird, mit der Première des Films La Très Moutarde, als Ciné Max Linder wiedereröffnet. "Sehr wichtiger Hinweis. - Das Ciné Max Linder wird die einzige Einrichtung in Paris sein, wo die sensationellen neuen Filme des «Königs der Leinwand» laufen." (La Presse, 16.12.14)

 

1914

 

 

1915

 

 

Spielfilme, die 1915 in die Kinos gelangten: Le baromètre de la fidélité Le sosie Tulipe merveilleuse Le hasard et l'amour

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Non-Fiction-Film 1915: Pathé Journal

3. Jan. 1915

Die Zeitung LA LANTERNE berichtet: "Max Linder, Fahrer im 19. Schwadron des Zuges, ist auf Genesungsurlaub". Wie später gemeldet wurde: "Im Laufe seiner gefährlichen Reisen, fahren in rasantem Tempo, ohne Licht, kam es zu einer Kollision. Max wurde gewaltsam hinausgeschleudert und schwer verletzt." (Pictures and Picturegoer, 20.11.15)

2. März 1915

Max wird aus dem Armeedienst entlassen.

16. Mai 1915

Max startet seine Italien-Tournee in Turin. Mit seinem Sketch Député, bei dem ihm wieder Germaine Rysor zur Seite steht, tritt er im Theatro Alfieri auf, dem größten und elegantesten Theater der Stadt.

19. Mai 1915

Im 3000-Personen-fassenden Theater Dal Verme in Mailand tritt er bis 23.5. auf. Danach reist er weiter nach Florenz und Genua.

28. Mai 1915

Am zweiten Abend seines fünftägigen Gastspiels im Teatro Nazionale in Rom besucht der italienische Ministerpräsident Antonio Salandra die Vorstellung. Fünf Tage zuvor hat Italien Österreich/Ungarn den Krieg erklärt. «Das römische Publikum erinnert sich noch an einen Abend im "Nazionale", als die Vorstellung in eine patriotische Demonstration umgewandelt wurde, zu der der unerschöpfliche Max Veranlassung gab, als er an einer Stelle von der Bühne rief: "Es lebe Italien"» (La Revista cinematografica, 25.11.25). Den Abschluß seiner Italien-Tournée bildet Neapel.

13. Sept. 1915

LA GAZETTE DE LAUSANNE meldet die Anwesenheit von Max Linder im Hotel BEAU-RIVAGE in Lausanne (Schweiz). Er dreht dort den Film Max victime de la main qui étreint.

21. Dez. 1915

Max, begleitet von u.a. Prince (Moritz) und Cécile Guyon, ist im GAUMONT PALACE in Paris und verkauft Programme. Dies Kino, wie jedes andere in Frankreich, hat sich bereit erklärt, die gesamten Tageseinnahmen zur Unterstützung des "Journée du poilu" (/Tag des Soldaten) zu spenden.

 

 

 

Max Linder in Turin

Max Linder, auf Sonderurlaub, nachdem er an der Front gekämpft hat, an die er bald zurückkehren wird, wurde in diesen Tagen der Turiner Öffentlichkeit des Teatro Alfieri präsentiert, gekleidet als poilu zur Beruhigung seiner Bewunderer, dass er nicht ... tot ist. Es war stark bejubelt. (La Vita cinematografico, 22. Mai 1915)

1915

Artikel 1915:

Max Linder, der Zweite! (Neue Züricher Zeitung, 6/7/15)

 

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1916

Artikel 1916:

* - Max Linder (Prager Tagblatt, 13.5.16))

(Max Linder in Amerika.) (Neues Wiener Journal, 21.10.16))

 

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Anzeige 'Le 2 aout 1914'

(Cinemagraf, 14. Mai 1916)

 

Foto Max Linder und Spoor

Max Linder und George K. Spoor (Moving Picture World, 9. Dez. 1916)

Spielfilme, die 1916 in die Kinos gelangten: Deux août 1914 Max victime de la main qui étreint

11. Jan. 1916

Max Linder wird von den Lesern der Brasil. Tageszeitung o imparcial zum beliebtesten Filmschauspieler des Jahres 1915 gewählt.

Febr. 1916

Max "der nach Nizza gegangen war, um ein paar Wochen auszuruhen, hat ein so verlockendes Angebot erhalten, dass er sofort in die Schweiz fuhr, um einige hervorragende Filme zu drehen..." (Le carnet de la semaine, 27.2.1916)

14. April 1916

Premiere des ersten Max Linder Films, der seit Ausbruch des Krieges am: Deux août 1914 gedreht worden ist. Es scheint sehr unwahrscheinlich, dass der Film zu Beginn des Krieges gedreht wurde, wie praktisch jeder Filmhistoriker vermutet, nur um in den folgenden, fast zwei Jahren in den Regalen gelassen zur werden. Während des Krieges entstehen nur sieben Filme der "Max Serie" für Pathé. Sie sind, wie es scheint, zwischen Anfang 1916 bis zu seiner Abreise in die USA im Oktober des gleichen Jahres, mehrheitlich in der Schweiz entstanden. In einem Interview für LA RAMPE, erschienen am 27.1.16 bestätigt er: "Ich habe seit fast zwei Jahren keinen Film gedreht."

1916

Truppenbetreuung vor Verdun. In einem unterirdischen Theatersaal, genannt "Trocadero", trägt Max Linder in der Uniform eines Korporals, "einige ausgelassene Begebenheiten aus seinem Filmkünstlerdasein vor." (Altonaer Nachrichten, 26.10.1916)

Aug. 1916

Schließt Kontrakt mit Essanay über 12 Filme pro Jahr ab.

28. Okt. 1916

Abreise in die Vereinigten Staaten.

10. Nov. 1916

Max trifft in den Essanay-Studios in Chicago ein. Seine Garderobe führt er in 46 Schrankkoffern mit sich.

Dez. 1916

Beginn der Dreharbeiten zu Max comes across in Chicago.

 

1916

 

 

1917

 

 

6. Febr. 1917

"Trade show" für Max comes across im Loew's New York.

25. Febr. 1917

Das Passagierschiff Laconia wird von einem deutschen U-Boot versenkt. Alle 50 Filmkopien von Max comes across, die auf den Britischen Inseln gezeigt werden sollten, gingen dabei verloren.

6. März 1917

Reise an die Westküste, um dort "His First Los Angeles Made Comedy" (Anzeigentext, LOS ANGELES TIMES, 29.4.17), mit dem Titel Max in a taxi, zu drehen. Die eisigen Temperaturen in Chicago hatten gesundheitliche Probleme verursacht. Merkwürdigerweise haben Max, und sein Sekretär Albert Petit, später stets abgestritten, dorthin gegangen zu sein. Mit dem Argument "Warum sollte Linder leugnen, dass er vor '20 in Kalifornien war?" (Films in Review, Jun./ Jul. 1965), hat Filmhistoriker Jack Spears lieber alle zeitgenössischen Presseberichte, die seine Aktivitäten in L.A. belegen, zurückgewiesen, als Linders Wort in Frage zu stellen.

April 1917

Wegen Geschwindigkeitsübertretung wird er in Los Angeles verhaftet. Die Klage wird fallengelassen, als er, ausgerechnet am Tag seiner Verhandlung, ins Krankenhaus eingeliefert werden muss.

21. April 1917

"Max Linder, [...] ist nicht in der Lage, mit seiner Filmarbeit für Essanay fortzufahren. Er leidet unter Beschwerden des Magens, die von Schrapnell Wunden, die er in Frankreich erhielt, verursacht werden." (New York Clipper, 25.4.1917)

Mai 1917

Der Abbruch der Dreharbeiten in Amerika nach nur drei Filmen wird bekanntgegeben.

12. Mai 1917

Charles Chaplin schenkt ihm ein Foto mit der Widmung: "Für den einzigartigen Max / "Der Professor" / Von seinem Schüler / Charlie Chaplin / 12. Mai 1917". Im Gegenzug erhält Chaplin ein Bild von Max, auf dem er schreibt: "Für Charlie Chaplin, "Der beste Schauspieler in der Welt, "Max Linder." Laut der Zeitschrift Photoplay (Juli 1920): "Auch Charlie ist sich nicht ganz sicher über die Inschrift", weil lt. einem anderen Magazin PALCOS E TELAS (22.7.20), "nicht bekannt ist, ob «der beste Komiker der Welt» sich auf Chaplin oder Max bezieht".

6. Aug. 1917

Verlässt Los Angeles. Abfahrt nach Europa an Bord der Espana am 11. August.

 

 

 

Dänische Plakat für 'Max in a Taxi'

Dänische Plakat für "Max in a Taxi"

Autogramm von Charlie Chaplin

Chaplin Foto mit Widmung [Quelle: Le Film, 1. Okt. 1917]

Artikel Sanatorium

(Photoplay, Juli 1917)

1917

Artikel 1917:

*Max Linder (Oesterreichische Volks-Zeitung, 21/3/17)

[Max Linder Frankreichs ...] (Kinema, 5/5/17)

Auch ein Totentanz. (Arbeiter-Zeitung, 11/7/17)

Max Linder todkrank? (Wiener Allgemeine Zeitung, 3/11/17)

Max Linder (Kinema, 1/12/17)

 

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1918

Artikel 1918:

Kino Sterne (Neues Wiener Journal, 1.1.18))

 

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Anzeige 'Gala Max Linder'

(Feuille d'avis de Lausanne, 6. Juli 1918)

1. April 1918

Die Zeitschrift FILMA meldet den Verkauf des Ciné Max Linder an die Omnia-Gesellschaft.

29. Mai 1918

Benefizveranstaltung für Tuberkulose-kranke Soldaten im GRAND-THÉÂTRE in Lausanne (Schweiz). Die Sketche Le baromètre de la fidélité und "The bill" (L'addition) kommen zur Aufführung.

6. Juli 1918

Im Park des Hotels BEAU-RIVAGE in Lausanne (Schweiz) wird eine 'Gala Max Linder' organisiert, eine weitere Benefiz Veranstaltung mit einem Konzert und der Vorführung einiger seiner Filme unter freiem Himmel. «Max Linder erscheint in Fleisch und Blut in seinem Film: "Max danse la Très Moutarde".» (Feuille d'avis de Lausanne, 6.7.18). Außerdem: "der große Künstler trat in zwei Monologen auf, in denen er von einer ausgelassenen Heiterkeit war." (Lausanne artistique, 13.7.1918)

 

1918

 

 

1919

 

 

Spielfilm, der 1919 in die Kinos gelangte: LE PETIT CAFE

14. März 1919

Nach einer Eineinhalbjährigen Umbauzeit, findet die Wiedereröffnung des Ciné Max Linder statt.

21. März 1919

Steht in dem Sketch "The bill" (L'addition) im Ciné Max Linder bis zum 28. März auf der Bühne. "Max Linder zeigt sich uns in der Rolle eines urkomischen Alkoholikers." (Gazette de Lausanne, 30.5.18)

11. Nov. 1919

Max schifft sich erneut nach Amerika ein.

15. Nov. 1919

"Trade show" im Ciné Max Linder für seinen zweiten Spielfilm in abendfüllender Länge, LE PETIT CAFE.

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Zeitschriftenanzeige 'Le Petit Café'

(Ciné-Journal, 1. Nov. 1919)

1919

Artikel 1919:

Der lebendig-tote Max Linder. (Reichenberger Zeitung, 13/5/19)

 

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1

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Plakat 'Le Feu Sacre'

Plakat von "Le feu sacré"

Non-Fiction-Film 1920: Screen Snapshots №5

6. Febr. 1920

Pathé bringt einen Neuschnitt von Max toréador in die Kinos. Am Ende des Films wurde eine Szene hinzugefügt, die die Stierkampfaufnahmen der zweiten Hälfte in einen Traum umwandeln: "... und erwacht in seinem Bett, die Kuh vor Augen, die ihn immer noch ruhig ansieht." (L'Echo annamite, 27.10.21)

30. April 1920

Pathé bringt einen Neuschnitt von LE DUEL DE MAX in die Kinos. Jetzt sollte auch die 'Spiegel-Szene', die aus Copyright-Gründen 1913 nicht in Frankreich gezeigt werden konnte, enthalten sein: "Max Linder verwendet den sehr gut bekannten Spiegel Trick von Hanlon-Lee" (Ciné pour tous, 15.5.20). Eine anschließend veröffentlichte Zusammenfassung des Films legt nahe, dass sie es vielleicht nicht war.

15. Juni 1920

Beginn der Arbeit an dem Film SEVEN YEARS BAD LUCK.

1. Okt. 1920

Pathé veröffentlicht Le feu sacré, eine Wiederaufführung von dem 1911-Film Max et Jane veulent faire du théâtre mit Jane Renouardt.

 

1920

 

 

1921

 

 

Spielfilme, die 1921 in die Kinos gelangten: SEVEN YEARS BAD LUCK BE MY WIFE

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Non-Fiction-Film 1921: Screen Snapshots №1

7. Juni 1921

BE MY WIFE wird in geschlossener Vorstellung in der Aeolian Hall in New York vorgeführt.

 

 

Plakat 'Be My Wife'

Plakat von "Be my wife"

1921

Artikel 1921:

Max Linder und die Löwin. (Sport-Tagblatt, 18/4/21)

Max Linder und die Berichterstatterin. (Sport-Tagblatt, 16/7/21)

 

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1922

Artikel 1922:

Max Linder kommt wieder (Berliner Volks-Zeitung, 1.6.22))

Von Max Linder zu Charlie Chaplin (Brünner Tagesbote, 21.11.22))

 

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Premiere von 'Foolish Wives'

(Exhibitor's trade review, 11.3.1922)

 

Plakat 'Three Must-Get-Theres'

Französisches Plakat von "The three must-get-theres"

Spielfilm, der 1922 ins Kino gelangte: THE THREE MUST-GET-THERES

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Non-Fiction-Filme 1922: Hollywood as it is Pathé Journal №30

15. Febr. 1922

In Begleitung von Charles Chaplin besucht Max Linder die Westküsten Premiere von Erich von Stroheims 'Foolish Wives' im MISSION THEATRE in Los Angeles.

15. April 1922

Sein Sekretär Norwood Smith (25) wird zu einer Bewährungsstrafe verurteilt, weil er auf zwei Schecks (über insgesamt $650) Linders Unterschrift gefälscht hat.

Mai 1922

Ende des Monats lädt er einige Freunde zu einer privaten Vorführung von THE THREE MUST-GET-THERES in seine Villa. Zur Begrüßung präsentiert er sich, verkleidet als orientalischer Potentat und mit einem Löwen an seiner Seite, in einem "tableau vivant".

5. Juli 1922

Max kehrt an Bord der Paris nach Frankreich (Nizza) zurück. Kurze Zeit zuvor ist Max der 'United Artists' beigetreten. Aus den BIG FOUR (Mary Pickford, Douglas Fairbanks, Charlie Chaplin & D. W. Griffith) sind damit die BIG FIVE geworden.

Dez. 1922

Kurz vor Weihnachten, während eines Ausflugs auf dem Rochers-de-Naye am Genfer See, stürzt Max und bricht sich einen Arm. Anschließend erholt er sich in einer Klinik in Ouchy.

 

1922

 

 

1923

 

 

 

4. April 1923

Max wird leicht verletzt, als er in Nizza auf der "Promenade des Anglais" durch einen Autounfall aus dem Wagen geschleudert wird. "Er führte selbst den Kraftwagen, als ihm eine Mücke ins Auge flog. Durch eine hastige Bewegung, die er machte, verlor er die Herrschaft über den Kraftwagen und fuhr auf den Bürgersteig, wo sich der Wagen überschlug." (Brünner Tagesbote, 5.4.23) Einige Wochen später heißt es: "ein verborgener Selbstmordversuch, sagen manche" (Feuille d'avis de Neuchâtel, 1.5.23).

29. April 1923

Nach 10-tägiger Suche wird Max in Nizza wegen Entführung der erst 17-jährigen "Hélène" Peters von der Polizei festgenommen. Um eine Ausweitung des Skandals zu verhindern, verzichtet die Mutter des Mädchens auf eine Anzeige.

21. Juni 1923

Beginn der Dreharbeiten von Au secours, unter der Regie von Abel Gance.

Juli 1923

Der Reporter Oscar M. Sheridan beschreibt in einem Interview für PICTURES AND PICTUREGOER Linders seltsame Reaktion auf die Frage nach Gerüchten über seine bevorstehende Heirat: "Max beobachtete mich mit unangenehm durchdringenden Augen. Er sah nachdenklich aus dem Fenster, drehte seine Pistole ständig in seinen Händen, seine Finger streichelten sanft den Kolben, oder spielten mit dem Abzug."

2. Aug. 1923

Max heiratet die 18-jährige Marguerite "Hélène" Peters, "das Mädchen, mit dem er vor einigen Monaten - so als wäre es ein Film - an die Riviera geflohen war." (Nieuwe Rotterdamsche Courant, 4.8.23). Die Hochzeit fand in strikter Privatsphäre in der Kirche Saint Honoré dí Eylau statt. Bemerkenswert für (zumindest) eine Zeitung: "Es wurden viele Bilder beim Verlassen der Kirche aufgenommen. "Comœdia" hat ein Foto veröffentlicht, auf dem man sieht wie Max schrecklich ernst schaut ..." (Unión ilustrada, 9.9.23). Nach dem Tod der beiden im Oktober 1925, werden Linders Freunde behaupten, dass Max durch Androhung von Selbstmord zur Heirat "erpresst" worden sei.

30. Nov. 1923

Ankunft in Wien zu Dreharbeiten von CLOWN AUS LIEBE. Der Regisseur René Hervil wird Ende Januar 1924 durch Edouard Emile Violet ersetzt.

 

 

 

Hochzeitsfoto im 'Cinémagazine', Aug. 1923

(Cinémagazine, 24. Aug. 1923)

Ankunft in Wien

Ankunft in Wien, 30. Nov. 1923 (Der Querschnitt, Jan. 1931)

1923

Artikel 1923:

Max Linder verunglückt (Brünner Tagesbote, 5/4/23)

Max Linder durchgebrannt (Neues 8 Uhr Blatt, 30/4/23)

Max Linders Heirat (Berliner Volks-Zeitung, 21/8/23)

Filmgrößen in Wien (Neuigkeits-Welt-Blatt, 30/11/23)

Max Linder in Wien (Neues 8 Uhr Blatt, 1/12/23)

Max Linders Werdegang (Neue Freie Presse, 4/12/23)

 

Nimm mich mit, 24.12.1912

(Die Filmwelt, ~13.12.23)

 

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1

Artikel 1924:

Der große Filmstar in Wien. (Neues Wiener Journal, 19/1/24)

[Max Linder ist der...] (Muskete, 31/1/24)

Max Linder im Sanatorium. (Kleine Volks-Zeitung, 23/2/24)

[Veronalvergiftung des Filmschauspielers…] (Arbeiter-Zeitung, 24/2/24)

Filmwelt-Telegramme (Film-Kurier, 2/3/24)

 

Filmwelt, 6.3.1924

(Die Filmwelt, ~6.3.24)

Max Linders Wiederkehr (Berliner Volks-Zeitung, 4/3/24)

Max Linder, Zirkuspferde... (Reichspost, 9/3/24)

Max Linder im – Löwenkäfig. (Neues Wiener Journal, 22/3/24)

Filmzirkus (Film-Kurier, 25/3/24)

Max Linder als Redner (Die Bühne, 27/11/24)

 

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Plakat 'Max, Der Zirkuskoenig'

Englisches Plakat von "Max, Der Zirkuskönig"

 

Max und seine Frau in einem Boot

Herr und Frau Max Linder in einem kleinen Boot in Ouchy, während ihres letzten Aufenthaltes in Lausanne. (L'illustré, 25.11.1925)

Spielfilme, die 1924 in die Kinos gelangten: Au secours! MAX, DER ZIRKUSKÖNIG
 

23. Febr. 1924

Selbstmordversuch Linders und seiner Frau wird der Presse als Versehen erklärt.

11. April 1924     

Die Vita meldet den Abschluss der Dreharbeiten von CLOWN AUS LIEBE. Drei Wochen später wird der Titel in MAX, DER ZIRKUSKÖNIG geändert.

23. Mai 1924

Pressevorführung von MAX, DER ZIRKUSKÖNIG. Bereits drei Tage zuvor hatte Max mit seiner Frau Wien wieder verlassen.

26. Mai 1924

In Versaille ist Max schon wieder in einen Autounfall verwickelt. Es wird zwar niemand verletzt, aber es entsteht ein schwerer Blechschaden.

12. Juni 1924

In der Scala in London wird eine Rohfassung von MAX, DER ZIRKUSKÖNIG, in geschlossener Vorstellung, vorgeführt. Der Kritiker von Variety schreibt: "ohne Zweifel eine der besten Komödien die jemals gezeigt wurden." (25.6.24)

27. Juni 1924

Geburt seiner Tochter Maud-Lydie.

 

1924

 

 

 

1925

 

13. Febr. 1925

Max nimmt teil an einer Rundfunkübertragung von RADIO PARIS, 20:45 Uhr, "Festival des Kinos", um 30 Jahre seit der "Erfindung" des Kinos zu feiern, mit der Unterstützung der wichtigsten Stars der Leinwand: Adresse von Herrn Léon Gaumont, Präsident des 'Chambre syndicale du Cinéma'; Pierre Desclaux präsentiert: Max Linder, Jean Angelo, Suzanne Bianchetti, Jacques Catelain, Germaine Dulac, Geneviève Félix, Marcel L'Herbier, Abel Gance, Sandra Milowanof, Gina Relly, Charles de Rochefort und Philippe Heriat. Die Übertragung dauert 75 min. In Anwesenheit von Louis Lumière nimmt er auch einen Tag später im "pavillon des Champs-Ellysées" an einem Bankett teil. Max Linder, der "für einen Film Star eine schöne Stimme hat!", erzählt bei beiden Gelegenheiten "Geschichten über seine zwanzig Jahre im Film" (Comœdia, 16.2.1925).

8. März 1925

Max nimmt an der Gala des Künstlerverbands im NOUVEAU-CIRQUE teil, "in der Uniform, die er in seinem letzten Film trägt." (Comœdia, 9.3.1925)

16. Juni 1925

Seine Frau "Hélène" verfasst ein Testament «in dem sie schreibt, dass sie von ihrem Mann oft mit dem Tode bedroht wurde und in ständiger Angst lebt, getötet zu werden. "Wenn ich von seiner Hand oder auch durch einen Unfall sterbe, dann wünsche ich, dass meine Tochter Josette sofort meiner Mutter anvertraut wird."» (Amersfoortsch Dagblad, 23.11.27)

22. Juli 1925

Max übernimmt den Vorsitz vom Film Autorenverband, "Société des auteurs de films".

13. Okt. 1925

Max gibt den Vorsitz vom Film Autorenverband, "Société des auteurs de films" ab.

18. Okt. 1925

Max hinterlegt sein letztes handgeschriebenes Testament bei seinem Notar de Meaux. Er verfügt dass: "mein Bruder Maurice der «Vormund» meiner Tochter sei, und sie von seiner Mutter aufgezogen wird, die eine heilige Frau ist."

31. Okt. 1925

Beunruhigt durch eine nicht eingehaltene Verabredung mit ihrer Tochter, lässt Linders Schwiegermutter die Tür zur Suite im Hotel Baltimore in Paris um 10 Uhr morgens aufbrechen. Max und seine Frau werden bewusstlos aufgefunden. Beide wiesen eine Überdosis Schlaftabletten, Morphiuminjektionen und durchschnittene Pulsadern auf. Am Nachmittag gegen 5:30 Uhr stirbt zuerst seine Frau "Hélène".

1. Nov. 1925

Tod Linders um 0:30 Uhr. In einem Abschiedsbrief an seine Eltern schreibt er: "Die Frau, die ich geheiratet habe und die ich für einen Engel hielt, ist in Wahrheit ein Monster."

5. Nov. 1925

Beisetzung von Max Linder. Während seine Frau auf einem Pariser Friedhof, in Begleitung ihrer Mutter und zwei Freundinnen beigesetzt wird, überführte man die Leiche Max Linders nach St. Loubès, seinem Geburtsort. Das letzte Geleit geben ihm sein Vater, seine Brüder Maurice und Gérard und Mme. Crabit, seine Schwester Marcelle. Der Film, der von diesem Ereignis erstellt wird, erhält den Titel L'enterrement de Max Linder.

 

 

Zeitungsbild von Louis Lumière

Louis Lumière liest seine Rede (Heraldo de Madrid, 25. Febr. 1925)

Artikel vom Selbstmord

(Daily Express, 2. Nov. 1925)

1925

Artikel 1925:

Indiskretes von Max Linder (Neuigkeits-Welt-Blatt, 13/2/25)

Die Tragödie des Komikers Max Linder (B. Z. am Mittag, 2/11/25)

Max Linder (8 Uhr-Abendblatt, 2/11/25)

Max Linders Bedeutung für den Film. (Wiener Sonn- und Montags-Zeitung, 2/11/25)

Der Selbstmord des Ehepaares Linder. (Neues 8 Uhr Blatt, 2/11/25)

Der Selbstmord des Filmdarstellers Linder und seiner Gattin. (Neue Freie Presse, 2/11/25)

Max Linder † (Berliner Tageblatt, 2/11/25)

Der Selbstmord Max Linders (Deutsche allgemeine Zeitung, 2/11/25)

Max Linder (Film-Kurier, 3/11/25)

Max Linder tot (Prager Tagblatt, 3/11/25)

Mein Leben (Neue Freie Presse, 3/11/25)

Das Ehedrama Max Linders (Vossische Zeitung, 3/11/25)

 

Illustrierte Kronen-Zeitung, 3.11.1925

(Illus. Kronen-Zeitg., 3.11.25)

Das „Geheimnis“ Max Linders (Film-Kurier, 4/11/25)

Das Drama des Filmstars (Marburger Zeitung, 6/11/25)

Der tragische Max (Hamburger Anzeiger, 9/11/25)

Max Linder, der Clown seiner Ehe (Die Bühne, 12/11/25)

 

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Bibliografie

Bücher:

Catalogue Pathé des années 1896 à 1914, Vol. 1-4, Henri Bousquet 1993-96

De Pathé Frères à Pathé Cinéma (1915-1922), Vol. 1+2, Henri Bousquet 1999

Catalogue des Films français de Fiction de 1908 à 1918, Raymond Chirat, 1995

Catalogue des films français de longs-métrages, Films de fiction 1919-1929, Raymond Chirat, 1984

Das Filmangebot in Deutschland, 1896-1911, Herbert Birett 1991

Das Filmangebot in Deutschland, 1912-1920, Herbert Birett (unveröffentlichtes Manuskript)

Histoire générale du cinéma III, Georges Sadoul, 1951

Filmographie Universelle - Histoire du cinéma, Jean Mitry, 1969

Pathé Premier Empire du Cinéma, Jacques Kermabon, 1994

Catalog of Copyright Entries, Motion Pictures 1912-1939, Library of Congress, Washington, 1951

AFI Catalog Feature Films, 1921-1930, The American Film Institute, 1971

The Ciné goes to town, Richard Abel, 1994

Chronique du cinéma, Jacques Legrand, 1992

Max Linder, Charles Ford, 1966

Max Linder Ein früher Star, Thomas Kuchenbuch, Maske und Kothurn - Heft 1-2, 2008

etc.

 

Artikel:

Max Linder Was The Motion Picture's First Truly International Star, Jack Spears, Films in Review Vol. XVI №5, 1965, 272ff

More on Linder, Jack Spears, Films in Review, June/July 1965, 391

Max Linder et le théâtre, René Jeanne, Revue d'histoire du théâtre, Avril-Juin 1965, 164ff

Le dossier du mois, Cinéma 64, Jan. 1964, 36ff-, Le comique à l'écran

Russia 1913 Cinema, The Duel of Top Hats-, Yuri Tsivian, -Griffithiana № 50, 1994, 129ff

Max Linder à Varsovie (1914), Irek Dembowski, 1895 №7, 1990, 91ff

Ripple Effect: the Theatrical Life of Max Linder, Frank Bren, New Theatre Quaterly Vol. 25 No3, Aug. 2009, p241ff (http://www.scribd.com/doc/46118434/Bren-Linder)

«Служитель смеха» Макс Линдер [/«Diener des Lachens» Max Linder], Eva Krasnov, Anatoly Drozdovskii, (http://odessica.net/articles/max_linder)

etc.

[►Div. Artikel 1908 bis 1925]

 

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