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Le duel de Max

Weitere Titel: Max und die Liebe (D, Ö)/ Max and His Rival, Max on the Road to Matrimony (UK, 2 Teile)/ The Last Laugh (AUS) - Regie: Max Linder - Szenario: Max Linder - Länge: 1300m(/60Min.)* - s/w - Interpreten: Max Linder {Max}; Pierre Palau {Neffe von Baron Fitz}; Jane Ixe* {Baronesse Fitz}; Louis Baron {Baron Fitz} - Produktion: Pathé Frères - Katalog-Nr.: 6169/Aug.13 - UA: 25. Juli 1913 (Berlin/Cines Nollendorf-Theater)/ (Paris/Olympia) — Weitere Auff.: 22.8.13 (Prag/Passage-Bio); 6.9.13 (Rio de Janeiro/Cinema Ideal)

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Übersetzung: Die Hauptnummer, mit einer Länge von 1300 Meter, ist von Max Linder selbst geschrieben und gespielt, und wird mit Recht die verrückte Farce von Max Linder genannt. Diese Nummer hält die Besucher eine gute Stunde in Spannung und lachen muß man ob man will oder nicht. Hierin bekommen wir ein schönes Pendant von der bekannten Szene “der zerbrochene Spiegel” zu sehen. Nur ist hier der Spiegel nicht zerbrochen, sondern einfach vom listigen Neffen aus dem Rahmen genommen. Zahlreiche unterhaltsam verrückte Szenen halten uns gefangen und sicher brauchen wir nicht zu erwähnen, dass Max der Gewinner bleibt und die schöne Lily Fitz zum Altar führen wird. Diese lange Farce nimmt uns von Anfang bis Ende gefangen und am Ende sind wir wirklich kaputt vor Lachen. Max zeigt uns hier Proben seiner Komik die von keinem anderen Künstler erreicht wird. Und er weiß seine Mitspieler so zu wählen, dass sie mit ihm ein Ensemble bilden, auf das jeder Theaterbesitzer stolz sein kann. Das Spiel hängt davon ab, wobei Ausstattung und Regie zeigen, dass keine Kosten gescheut wurden dieses herausragende Kinotalent in passendem Rahmen hervorzuheben. Max ist und bleibt der beste Kino Schauspieler der Welt. (Übersetzung aus "Nieuwe Tilburgsche Courant", 7.11.1913)

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The picture is a scream from start to finish. Max is in love with a charming girl, who also is already affianced to another. Does Max despair? Never. The debonair gentleman sets his wits to work to frustrate his rival's little game, and though he meets with several rebuffs in the end he is successful. Even then the rival, on the eve of his wedding, tries to turn the tables on Max, and very nearly succeeds, but with the little lady's help Max finally wins. The story is full of quaint and whimsical humour, which culminates in some exceedingly funny scenes before a mirror, in which Max sees strange visions. (Kalgoorlie Miner, Feb. 21, 1914)

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Un soir, Max, fatigué par une longue chasse, décide de rentrer chez lui par le chemin le plus court et traverse les terres du baron Fitz. Un garde l’aperçoit. Croyant avoir affaire à un vulgaire voleur, il le poursuit. Max, effaré, saute par dessus un mur, enjambe une balustrade, pousse une fenêtre et se trouve, sans savoir comment, dans la chambre de Lily Fitz, la fille du baron. Éveillée en sursaut, la jeune fille a un premier mouvement de terreur, puis elle comprend qu’elle n’a affaire ni à un apache, ni à un audacieux séducteur et elle consent à dissimuler Max sous son matelas. Max, que la beauté de Lily a vivement impressionné, lui demande son portrait avant de se retirer par où il est venu. Le lendemain, notre ami lit dans les journaux qu’un vol audacieux a été commis dans le château du baron Fitz, où l’on a dérobé une miniature d’un grand prix. Le baron promet une magnifique récompense à qui rapportera ce portrait. Max, enchanté, voit l’occasion d’entrer en relations avec la famille de Lily. Max écrit donc au baron qu’il est détective amateur, qu’il possède un remarquable chien policier et qu’il se fait fort de retrouver le portrait. Mais la bonne de Max n’a pu trouver un berger allemand et ramène chez le baron un misérable cabot tout tremblant. Furieux Max, cependant ne se laisse pas démonter et tirant la pauvre bête l’emmène à l’endroit où il a préalablement caché la miniature. Il triomphe. Mais le neveu du baron, qui désire épouser sa cousine, trouve l’affaire louche et se promet de surveiller Max. Une altercation surgit bientôt entre eux deux. Un duel est décidé. Mais Lily empêche le duel. Et le baron trouve dans un journal l’idée d’un duel original. Nos deux combattants devront donc chevaucher chacun un âne. Le duel aura lieu dans le salon et celui qui aura décoiffé l’autre sera le vainqueur. Max perd son duel. Qu’à cela ne tienne. Il réussit à confondre le neveu et la victoire reste à notre héros. (Henri Bousquet, Catalogue Pathé des années 1896 à 1914, Bures-sur-Yvette, Editions Henri Bousquet, 1994-2004)

 

Artikel Que peut-il avoir

"Ciné Journal", 26.7.1913

 

 

* Anmerkung: Da Linder so von dem Sketch "Der zerbrochene Spiegel" beeindruckt war (den er als Teil des 'Wintergarten'-Programms im Dezember 1912 eingehend studieren konnte), beschloss er ihn in diesem Film zu verwenden, trotz der Tatsache, dass das Schwarz Duo ein Copyright beanspruchte und auch gerichtlich bestätigt bekam. Deshalb mussten sich Länder wie Frankreich, Spanien und Deutschland mit einer gekürzten Fassung von 970m (45 Min.) zufriedengeben, während in Ländern wie Großbritannien, den Niederlanden, Australien und Brasilien, wo Carl und Camillo Schwarz ihre Forderungen nicht durchsetzen konnten, die vollständige Version von 1300m (60 Min.) herauskam. Es scheint, dass in Österreich/Ungarn neben der gekürzten Version, auch die vollständige Fassung in anderen Teilen des Reiches in die Kinos kam: "Max Linder, ... überrascht uns mit einer neuen hochoriginellen Idee ... Spieldauer 1 Stunde." (Reichenberger Zeitung, 30.8.1913). Film Historiker wie Henri Bousquet nennen Léonie Yahne als weibliche Mitspielerin, obwohl in einer Anzeige, in der die Darsteller (ausnahmsweise) genannt werden, Mlle. Ixe erwähnt wird. (Ciné-Journal, 26.7.1913). Léonie Yahne wäre 1913 (eingestandene!) 44 Jahre alt gewesen, möglicherweise sogar noch älter. Louis Baron, der ihren Vater spielt, war lediglich 43 Jahre alt. [Note: Since Linder seems to have been so much impressed with "The Broken Mirror" -Sketch (which he was able to study upclose as part of the 'Wintergarten'-program in December 1912), that he decided to include it in this film, despite the fact that the Schwarz duo claimed, and already had gotten copyright protection, confirmed by the courts. Therefore, countries like France, Spain and Germany had to settle for a shortened version of 970m (45 min.), whereas in countries like the United Kingdom, the Netherlands, Australia and Brasil, where Carl and Camillo Schwarz couldn't enforce their claims, the complete version with a length of 1300m (60 min.), was released. It seems that in the Austro/Hungarian Monarchy, apart from the shortened Version, the full film was also shown in cinemas of other parts of the empire: "... Max Linder, ... surprises us with a new, highly original idea ... Playing time 1 hour." (Reichenberger Zeitung, Aug. 30, 1913) French Film Historian Henri Bousquet names Léonie Yahne as female cast member, in spite of an ad, unusually naming the cast members, which mentions Mlle Ixe. (Ciné-Journal, Jul. 26, 1913). Léonie Yahne would have been, in 1913, (admittingly!) 44 years old, probably even older. Louis Baron, who played her father, was (only) 43 years old at the time.]

Eine Kopie des Films wird verwahrt in: Archives du Film du CNC (Bois d'Arcy), Cinémathèque Française (Paris), Pathé Television Archives (Paris), bfi/National Film and Television Archive (London) [9.5mm BW Positive - 30 Feet - C-70464 = "A good joke"/"Une bonne farce"/"Max on the road to matrimony"] Ein Ausschnitt des Films ist enthalten in: L'homme au chapeau de soie (Dokumentation, 1983); Le Temps de Max (TV-Dokumentation, 2000)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Filmbeschreibungen/Kritiken:

 

Diese Komödie, eine der heitersten unter den Darbietungen des unvergeßlichen Max, hat die Vorgeschichte einer Heirat zum Gegenstand. Eines Abends kehrt Max von der Jagd heim, und da er ermüdet ist, wählt er den kürzesten Weg zu seinem Hause, ohne zu ahnen, daß er über das Gebiet des Barons Fitz geht. Unterwegs schießt er einen Fasanen, der über eine Allee fliegt. Ein Jagdhüter des Barons, der glaubt, es mit einem Wilddieb zu tun zu haben, verfolgt den fliehenden Schützen. Max springt in seinem Schreck über eine Mauer, übersteigt ein Geländer, schiebt ein Fenster auf, und befindet sich, ohne zu wissen wie, in dem Zimmer von Lilly Fitz, der Tochter des Barons. Erschreckt springt das junge Mädchen in ihrem Bett auf; sobald sich aber ihre erste Bestürzung gelegt hat, sieht sie, daß sie weder mit einem Apachen noch mit einem kühnen Verführer zu tun hat, und sie ist bereit, Max unter ihrer Matratze zu verstecken, während ihr Vater und der Jagdhüter das ganze Schloß noch dem Verfolgten absuchen. Max, auf den die Schönheit Lillys einen lebhaften Eindruck gemacht hat, bittet sie um ihr Bild, bevor er sich auf demselben Wege wieder zurückzieht, auf dem er gekommen ist, und Lilly überläßt ihm ein kostbares Miniatur-Gemälde von ihr. Am folgenden Tage liest unser Freund in der Zeitung: "Im Schlosse des Barons Fitz ist ein kostbares Miniaturbild, das die junge Baronesse darstellt, auf unerklärliche Weise abhanden gekommen. Baron Fitz verspricht dem Wiederbringer eine hohe Belohnung." In Max taucht ein Gedanke auf. Die Angelegenheit hat ihm eine günstige Gelegenheit verschafft, mit der Familie Lillys in Verbindung zu treten: "Sehr geehrter Herr Baron," schreibt er, "durch die Zeitungen erfahre ich soeben von dem Verlust, der Sie betroffen hat. Ich kann behaupten, ein ziemlich geschickter Amateur-Detektiv zu sein, und es würde mir ein Vergnügen bereiten, mich Ihnen zur Verfügung stellen zu dürfen." Und als Nachschrift: "Ich besitze einen vorzüglichen Polizeihund." Unterdessen schickt Max, der nie einen Hund besessen hat, seine Magd fort, um ihm einen deutschen Schäferhund zu kaufen, gibt ihr aber nicht genügend Geld mit, so daß die Magd, die dafür keinen deutschen Schäferhund bekommen kann, den ersten besten Köter von der Straße holt. Sie bringt ihn zu Baron Fitz, wo ihr Herr bereits eingetroffen ist, und kommt gerade in dem Augenblick an, als Max die Fähigkeiten seines Detektiv-Hundes, eines furchtbaren Tieres, das von einer Kreuzung mit einem Wolf herstammt, preist. Mit offenem Munde bleibt er vor dem verkümmerten, winzigen Hund stehen, der vor Furcht zittert, und sich mit dem Schwanz zwischen den Beinen und hängenden Ohren zur Erde duckt mit dem augenscheinlichen Wunsche, sich der Aufmerksamkeit zu entziehen, deren Gegenstand er ist. Max kocht innerlich vor Zorn; aber er behält seine Fassung, bewaffnet sich mit einem Stock nach Art eines Quellensuchers, ergreift den Hund und zieht ihn nach dem Ort des Parks, wo er kurz vorher das Miniaturbild versteckt hat. Als sich dort der Hund sträubt, weiter zu gehen, erklärt Max, daß sich das Bild dort befinden müsse, und in der Tat gräbt er triumphierend den gesuchten Gegenstand aus. Der Amateur-Detektiv strahlt vor Freude. Leider findet der Neffe des Barons Fitz, der seine Kusine zu heiraten beabsichtigt, die Sache ein bißchen sonderbar und er nimmt sich vor, Max zu beobachten. Im zweiten Akt ist Max der Freund der Familie und der Gegner des Vetters Fitz' geworden. Eine Auseinandersetzung entsteht zwischen den beiden jungen Leuten, und ihr Streit soll mit der Waffe entschieden werden. Aber Lilly, die ihre Absichten entdeckt hat, läßt ihre beiden Ponnys anspannen, begibt sich an den Ort, wo der Kampf stattfinden soll und bittet sie, mit ihr nach ihrem Hause zu kommen. Im Falle des Widerstandes soll weder der eine noch der andere ihre Hand bekommen. Die beiden Bewerber lassen sich die Bedingungen eines scherzhaften Duells vorschreiben, die ihnen der Baron Fitz diktiert: Die Kämpfer müssen zu Pferde sitzen, mit einem Zylinderhut bedeckt und mit langen Säbeln versehen sein. Der, der seinem Gegner den Kopf entblößt, ist Sieger. Der arme Max wird geschlagen. Er spricht nicht über die Mittel, die Geliebte wiederzuerobern; durch einen Brief teilt er Lilly mit, um 5 Uhr hinter die Orangerie in den Park ihres Vaters zu kommen, um dem Verrat ihres Bräutigams beizuwohnen. Dann schickt er einen andern Brief an den Vetter, diesen bittend, "ihr" vor seiner Verheiratung noch einmal eine Zusammenkunft zu gewähren, und unterzeichnet mit dem Namen seiner letzten Freundin. Die List gelingt vorzüglich. Max, der sich als Dame verkleidet hat, nimmt in dem Augenblick seine Maske ab, als Lilly vor ihrem in Flagranti überraschten Bräutigam steht. Und der dritte Akt, wo wir der Vergeltung des Vetters beiwohnen, setzt sich der mit den ausgeklügelten Listen ausgeführte Kampf zwischen Max und seinem Rivalen fort. Aber trotz der Anstrengungen des feindlichen Heiratsrivalen bleibt der Sieg schließlich doch auf Seiten unseres Helden, der ihn auch reichlich verdient hat. (Erste Internationale Film-Zeitung, 19.7.1913)

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Dieser wunderschöne Film ist eines der lustigsten Erzeugnisse Maxens unerschöpflicher Phantasie. Eines Abends beschließt Max, von einer langen Jagd ermüdet, den kürzesten Weg in sein Heim anzutreten und eilt über das Grundstück des Barons Fitz. Dabei kreuzt ein Hase seinen Weg. Max greift zur Büchse und erlegt den kleinen Pechvogel. Aber ein Flurhüter hält ihn für einen Dieb und verfolgt ihn. Max flüchtet über Gärten, Wiesen und Ballustraden in ein offenes Fenster, ohne zu ahnen, wo er sich befindet; er ist im Zimmer von Lilly Fitz, der Tochter des Barons. Sie erkennt bald, daß es sich nicht um einen gewöhnlichen Einbrecher handelt und erklärt sich bereit, Max zwischen ihren Bettkissen zu verbergen, während ihr Vater und der Feldhüter das Zimmer absuchen. Als sich Max entfernen wollte, bekam seine galante Natur wieder die Oberhand und er bat Baronesse Lilly um ein Bild. Da die junge Dame nichts anderes in der Nähe hatte, gab sie Max eine entzückende kleine Miniature, deren Rahmen einen ziemlich beträchtlichen Wert repräsentierte. Am nächsten Morgen brachten die Zeitungen eine Notiz, die besagte, daß bei Baron Fitz von einem unbekannten Täter eine kostbare Miniature gestohlen worden sei, auf deren Wiedererlangung er einen hohen Preis aussetzte. Max arbeitet sofort an einem genialen Plan. Während er sein Dienstmädchen mit dem Auftrag fortsandte, einen Schäferhund zu besorgen und zum Schloß des Barons Fitz zu bringen, begibt er sich selbst zu dem Bestohlenen, stellte sich ihm als Amateurdetektiv vor und versprach mit Hilfe seines Polizeihundes Puck, die gestohlene Miniature wiederzubeschaffen. Seine Erzählung wurde durch das Eintreten seines Mädchens unterbrochen, die einen vor Angst halbtoten Kläffer an einer Leine zerrt. Im ersten Augenblick ist Max entsetzt, aber bald hat er sich gefaßt und geht mit dem Hund in den Garten. Endlich reißt er an der Stelle, wo er vorher die Miniature vergraben hatte, an und erklärt, der Hund habe diesen Ort angegeben. Man findet das Bild und der Amateurdetektiv wird im Triumph nach Hause gebracht und vorgestellt. Da muß Max aber einen Vetter Lillys kennen lernen, der ernste Absichten hat. Das ist unserem Detektiv mehr als unangenehm, da er sein Herz an die Baronesse verloren hat und es ergeben sich bald Konflikte zwischen den beiden Herren, die schließlich zu einem Duell führen, das allerdings von Lilly verhindert wird. Um den beiden Rivalen eine Entscheidung zu ermöglichen, schlägt der Baron eine mildere Form des Zweikampfes vor, in der Max unterliegt. Da zuckt ein letzter Gedanke durch seinen Kopf, der es ihm ermöglichen soll, die Geliebte zu erringen. Als Dame verkleidet, lockt er den glücklichen Bräutigam zu einem Rendezvous und bestellte zu gleicher Zeit Lilly, um sie von der Untreue ihre Verlobten zu überzeugen. So gelingt es Max nach vielen Mühen und Gefahren endlich Lillys Hand zu erhalten. (Pathé Woche [Wien], 1913)

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Max Lindner [sic.] spielt ein dreiaktiges Lustspiel mit so viel Humor und so viel drastischen Situationen, daß man aus dem Lachen nicht herauskommt. "Max und die Liebe" heißt der neue Pathéfilm, der mit allen Mitteln der französischen Schwankliteratur ausgestattet ist und alles verwertet, was auf die Lachmuskeln wirken muß. Max als Kopfkissen, Max als Nebenbuhler, Max als Duellant zu Pferde, Max als Bräutigam, Max und die Bauchtänzerin, Max und der Spiegel, Max und sein Polizeihund, diese Titelsammlung kennzeichnet die Allseitigkeit dieses außerordentlich komischen Darstellers und die wohlgelungene Berechnung auf Wirkung. [Führer durch den Filmsmarkt] (Kinematographische Rundschau, 27.7.1913)

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Max and his Rival. - Max fairly surpasses himself in this excellent two-part comedy. The Baron, his nephew, and Sophie, the beautiful daughter, are seen at chess. M. le Baron suddenly warns his game-keepers to look out for poachers. Max, le sport, passes through the woods, and a chance shot ends in his being chased - the hunter hunted. The dogs give him a lively time, and he finally takes refuge in a room in the mansion, the chamber of the fair Sophie. The tact of Max earns him the help of the fair occupant, and he, as a search party approaches, is hidden where the bolster should be, and the fair Sophie feigning sleep. Max escapes, taking his benefactress' portrait with him. The Baron gives out the news of an attempted burglary, and the portrait is asked for. Max effects a marvellous find in the garden, then incurs the jealousy of the nephew. A comical duel follows, and Linder's hat is shot off his head. Max, however, cleverly turns the tables on the nephew, and exposes him as a dreadful flirt, then gains his reward from his latest inamorata. (The Bioscope, Aug. 14, 1913)

Max on the Road to Matrimony. -  A typical Linder film in which Max nearly falls a victim to the machinations of a jealous and unscrupulous rival. Max is 'muzzy,' and sees a horrible apparition in the mirror. A trickster is revealed and Max is happy once more. (The Bioscope, Aug. 28, 1913)

Max on the Road to Matrimony. -  Reissue. A disappointed rival of Max's tries to delude him into thinking that jollifications at a final bachelors' party spoilt his handsome features irrevocably. The trick is worked by means of an imitation of Max's movements behind a mirror frame, the looking-glass having been removed. The result is as quaintly humorous as the music-hall turn based on this idea. (May 27th. 1,125 ft.) (The Bioscope, Apr. 22, 1915)

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Un soir, Max, fatigué par une longue chasse, décide de rentrer chez lui par le chemin le plus court — sans se douter que ce sera pour lui le chemin de Cythère — et traverse les terres du baron Fitz. Chemin faisant, il rencontre un petit lapin qui traverse une allée et le tire. Un garde l'aperçoit. Croyant avoir affaire à un vulgaire braconnier, il le poursuit. Max, effaré, saute par dessus un mur, enjambe une balustrade, pousse une fenêtre et se trouve, sans savoir comment dans la chambre de Lily Fitz, la fille du baron. Eveillée en sursaut, la jeune fille a un premier mouvement de terreur, puis elle comprend qu'elle a affaire ni à un apache, ni à un audacieux séducteur, et elle consent à dissimuler Max sous son matelas, tandis que son père et le garde le cherchent par tout le château. Max, que la beauté de Lily a vivement impressionné, lui demande son portrait et Lily lui laisse emporter use charmante miniature. Le lendemain, notre ami lit dans les journaux: «Un vol audacieux a été commis dans le château du baron Fitz, où l'on a dérobé une miniature d'un grand prix. Le baron Fitz promet une magnifique récompense à qui rapportera ce portrait.» Max, enchanté, voit le moyen d'entrer en relations avec la famille de Lily: «Monsieur, écrit-il, j'apprends par le journal le vol dont vous avez été victime. J'ai la prétention d'être un détective amateur assez adroit et je me fais un plaisir de mettre a votre disposition mon flair et celui de mon incomparable chien policier.» Là-dessus, Max, qui ne possède pas le moindre chien, envoie sa bonne lui acheter un berger allemand, et pressé de partir, lui ordonne de lui amener directement chez le baron. Il est en train de vanter les qualités de son chien détective, terrible bête croisée d'un loup, lorsque la bonne paraît avec un misérable cabot minuscule, tremblant de peur. Max, furieux, paie d'audace, s'arme d'un bâton à la manière des sourciers, et traîne le chien à l'endroit du parc où il a préalablement caché la miniature. Notre détective amateur triomphe, malheureusement le neveu du baron Fitz, qui désire épouser sa cousine, trouve l'affaire un peu louche et se promet de surveiller Max. Une rivalité s'élève entre les deux jeunes gens qui décident de se battre. Lily, ayant surpris leur projet, déclare que la rencontre aura lieu à cheval; l'arme choisie sera le sabre, avec lequel le plus adroit devra décoiffer son adversaire, et l'enjeu de ce duel courtois sera le main de la jeune fille. Le pauvre Max est battu, mais il prend sa revanche, et après diverses alternatives, la victoire reste à notre héros qui l'aura bien gagnée. (L'écho annamite, 6.11.1920)