Max Linder.

 

   In Nr. 45 brachten wir die Notiz, Max Linder, der König des feinen Humors, sei todkrank. Es scheint dem glücklicherweise nicht ganz so zu sein. Max Linder protestiert energisch dagegen, so schwer krank zu sein, so berichtet die L.B.B. aus einem Schreiben Linders aus Puchey. Er sei allerdings zu Beginn dieses Jahres in Chicago an einer Brustfellentzündung erkrankt, so dass er sein Engagement unterbrechen musste; jetzt aber fühle er sich vollständig gesund und gedenke im April k. J. wieder nach Amerika zu reisen. Wir freuen uns, schreibt die L.B.B., dass der Künstler, der so oft im Film alle Fährlichkeiten überwand und von den höchsten Fabrikkaminen immer auf die Füsse fiel, auch der Krankheit gegenüber seine Widerstandskraft beweist. Und wir, die Redaktion, freuen uns aufrichtig, dass eine deutsche Zeitung von Max Linder, dem populären französischen Filmhumorist, der auch in Deutschland seine Legion Anhänger hat, so nett schreibt!

   Gehen wir nicht friedlichen Zeiten entgegen? In Wien wird gegenwärtig das grosse Glanzwerk der “Cines” in Rom, Julius Cäsar, gespielt und die Zeitungen sind voll der besten Kritiken! - (Kinema, 1.12.1917)