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Max à Monaco

Weitere Titel: Max in Monaco (D, Ö)/ Max on the briny (UK, USA) - Regie: Max Linder - Szenario: Max Linder - Länge: 340m - s/w - Interpreten: Max Linder; Lilian Greuze - Produktion: Pathé Frères - Katalog-Nr.: 6797/Sept.14 - UA: 11. Juli 1914 (Luxemburg/ Marzen's Cinéma Parisiana) — Weitere Auff.: 31.7.14 (Berlin/ Kammer-Licht-Spiele); 29.8.14 (Graz/ Bioskop Annenhof); 1.1.15 (Paris/ Ciné Max Linder)

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Wenn Max Linder an der Rivera weilt, geht es nie ohne lustige Intermezzi ab. Diesmal hat er seine kinematographierten Eulenspiegel-Streiche unter dem Titel: "Max in Monaco" gesammelt und alles übrige getan, um ein vollgerüttelt Maß von Trickaufnahmen dem sich wundernden Laien vorzuführen. Was er alles tut, was er eigentlich in einem saubern Strandanzug nicht tun soll! Mir verschlägt's die Red' - sagt der Wiener - es auf dem Papier wiederzugeben! Er leert eine Flasche Whisky auf einen Zug, plumpst ins Wasser - aber sehr! - klettert an einer bindfadenartigen Strickleiter auf eine Yacht, turnt über und durch das Steuerruder, macht die Mannschaft rebellisch, fliegt buchstäblich seinem von einem Windstoß fortgeführten Hut nach, verschwindet in einem Heißluftabzug, kommt mit affenartiger Behendigkeit wieder zum Vorschein, protzt eine Schiffskanone los - - ach, es ist genug! Meine Herrschaften, das muß man gesehen haben! G. Larse (Erste Internationale Film-Zeitung, 18.7.1914)

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An exceedingly funny comedy written and acted by Max Linder, showing the extremely ludicrous adventures of an intoxicated man aboard a yacht. It is burlesque comedy of the lowest order, but absolutely clean and without the slightest trace of vulgarity. Laughable from start to finish. E. (The New York Dramatic Mirror, Apr. 21, 1915)

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Max va visiter le cuirassé anglais Good, mouillé dans le port de Monaco. Il hésite à s’embarquer sur le canot mais la vue d’une bouteille de whisky calme ses appréhensions. Au cours du bref voyage, il boit. Mais, arrivé près du cuirassé, Max est tellement ivre qu’on est obligé de le porter. Sur le bateau, il fait mille excentricités. Avec une longue vue, il voit la jeune fille a qui il faisait la cour se laisser embrasser par un autre jeune homme. Furieux, Max veut leur tirer un coup de canon. On le calme. Mais à un moment donné, il tire quand même et blesse un marin. À la fin, Max tombe du bastingage et se retrouve accroché par le fond de son pantalon. (Henri Bousquet, Catalogue Pathé des années 1896 à 1914, Bures-sur-Yvette, Editions Henri Bousquet, 1994-2004)

 

 

 

Eine Kopie des Films wird verwahrt in: Archives du Film du CNC (Bois d'Arcy), Cinémathèque Française (Paris), Archiva Nationala de Filme (Bucuresti), Cinémathèque Québecoise (Montreal), Pathé Television Archives (Paris) Der Film war Teil der Serie "Les Films Max Linder" (TV 1995) (-"-/Max in Monaco, 1915, 13:06) Ein Ausschnitt des Films ist enthalten in: L'homme au chapeau de soie (Dokumentation, 1983)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Filmbeschreibungen/Kritiken:

 

Max weilt an der Riviera und will eines Tages eine Yacht besichtigen. Der Führer des kleinen Motorbootes, das ihn zu dem Schiffe bringen soll, sagt ihm, daß er nicht seekrank werden kann, wenn er eine tüchtige Portion Whisky zu sich nähme. Max ist für diesen Vorschlag dankbar und leert eine ganze Flasche Whisky. Die Wirkung macht sich bald bemerkbar. Max wird überlustig und übermütig und als er endlich nach vielerlei Schwierigkeiten an der Schiffswand der Yacht heraufgeklettert ist, verübt er auf dem Schiffe allerhand lose Streiche, die ihn wieder einmal in seiner schauspielerischen Gewandtheit zeigen, die er geschickt mit der Handlung des Films zu vereinbaren weiß. So sehen wir ihn auf der Suche nach seinem Hut, den ihm ein Windstoß vom Kopf genommen hat; und da dieser Hut ein tückisches Objekt ist, und sich in einem großen Ventilationsrohr versteckt hat, wirkt die Jagd nach dem Hut höchst erheiternd. (Pathé Woche Nr.35,15.7.1914)

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Max wird es eines Tages zu langweilig in Monako; er nimmt von seiner kleinen Frau Abschied und begibt sich zum Hafen. Dort will er ein Kriegsschiff, das draußen vor Anker liegt, besichtigen und steigt in ein Motorboot, um sich nach dem Koloß zu begeben. Die schaukelnde Bewegung des Bootes aber will Max gar nicht behagen und um sein seelisches Gleichgewicht wieder zu erhalten, nippt Max auf den Rat des alten Seebären, der das Schiff führt, an einer Flasche Whisky und da die Wirkung nicht schlecht ist, nippt er ein zweites Mal, doch schon bedeutend kräftiger. So kommt es schließlich, daß er ziemlich unsicher die Treppe zum Schiff emporsteigt und wenn ihn sein Mentor nicht sorglich gehütet hätte, wäre er wohl ohne ein kaltes Bad nicht davongekommen. Einmal auf dem Schiff angelangt, stolpert Max vergnügt über Deck und seine Neugierde kennt keine Grenzen. Mit dem vorzüglichen Fernrohr sucht er den Horizont ab; plötzlich sieht er seine Villa, den Garten und dort - seine Gattin, die gerade von einem Marineoffizier einen heißen Kuß bekommt. Nur mit äußerster Mühe kann der rachsüchtige Max davon abgehalten werden, nach der Richtung, in der er die Ungetreue glaubt, eine Kanone abzufeuern. Endlich gelingt es, Max wieder zu trösten, aber die Kanone hat einmal seine Aufmerksamkeit erregt und immer wieder kehren seine Blicke zu dem niedlichen, kleinen Schießzeug zurück. In einem unbewachten Augenblick endlich feuert er sie auf eine ihm zugekehrte Rückfront eines nichtsahnenden Matrosen, der sich über diese Überraschung begreiflicherweise nicht ganz so gut amüsiert wie unser Max, der vor Lachen auf das Geweih vergißt, das ihm seine Ehegesposin soeben aufsetzt. Plötzlich entführt ein tückischer Windstoß Maxens Hut und unser Held fahndet nun überall nach seine geraubten Kopfbedeckung. Dabei passiert ihm das Malheur, daß er über Bord fällt. Aber das Glück ist mit Max, eine Harpune schießt in seine Hose und Max bleibt so, hangend und bangend in schwebender Pein, bis eine mildtätige Hand ihn aus seiner unangenehmen Lage befreit. (Pathé Woche [Wien], 2. Aug.-Woche 1914)

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Premiere in den Kammerlichtspielen. ... Aber auch sein großer französischer Rivale Linder bewies sich als Herr der Situation und nahm den ihm gebührenden Teil der allgemeinen Beliebtheit als 'Monaco Abenteurer' in Anspruch. ... Mit ungeheurem Beifall wurde der von patriotischen Weisen begleitete allerneueste Wochenbericht aufgenommen. (National-Zeitung, 2.8.1914)

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On the way to the yacht, Max indulges and arrives aboard in a gay mood. He perpetrates a number of typical „Linderisms,“ and affords huge enjoyment to the crew. (The Bioscope, Aug. 27th 1914)

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This is one of the most amusing comedies among recent releases of any brand. The action is of only the mildest slapstick sort, and most of it is without anything in this line, but the effect is extremely funny. Another attractive feature is that the picture was made in the harbor of Monte Carlo, thus affording a fine background. Max goes out in a tender and then boards a yacht. He imbibes a little more than is good for him, and this, combined with his clumsiness about boats, leads to some startling happenings. One particularly amusing incident is his use of a sailor as a target for the yacht's saluting cannon. (Motion Picture News, Apr. 24, 1915)

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As would be inferred, this is a Max Linder picture. It is in fact Max Linder all around, having been written as well as played by him. The picture comprises a series of comical incidents which occur when Max goes aboard a sea-going yacht in the Bay of Monaco. Previous to boarding the vessel Max has taken too much to drink, hence the fun. (Moving Picture World, May 1, 1915)

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Max's magnetic personality pleases a charming young lady who doesn't object to his enamoured kiss 'til she's sure she has it. The young lady's maiden aunt, however, remembering happier times, and maddened at the thought of what might have been, enters and breaks up the tete-a-tete. Max wanders off, disconsolate, but irrepressible, and comes to a dock where a launchman offers to take him aboard a private yacht. He fortifies himself, liquidly, against seasickness, and when he reaches the yacht is a “perfeck-gelelm'n,” with strong democratic leanings as is proven by his gravely offering to kiss the second mate. His hat has a will of its own, with a penchant for blowing off, and Max follows it down a smoke-stack, from which he emerges sooty but triumphant. A small salute cannon next attracts his attention, and he selects the rear part of a sailor's white breeches for a target. He is appalled at the impending slaughter, but he knows that his country expects every man to do his duty, and he must fire when he sees the whites of the foes' pants. One shot brings the enemy down. Max is victorious but unassuming, as becomes a man who has swept to victory with a single blow. He is next attracted by a sailor giving semaphore signals from the rail of the ship. Sailer down, Max up, then – Max down. Picture fades out with Max suspended in mid-air on the hooks of the ship's anchor, imitating a flying-fish. (The Day Book, May 13, 1915)