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Max et les crêpes

Weitere Titel: Max auf der Brautschau (D, Ö)/ Max and the Pancake (UK) - Regie: Max Linder - Szenario: Max Linder - Länge: 210m - s/w - Interpreten: Max Linder {Max}; Jane Renouardt {Colette} - Produktion: Pathé Frères - Katalog-Nr.: 6060/Juli 13 - UA: 24. Mai 1913 (Luxemburg/ Marzen's Cinéma Parisiana) — Weitere Auff.: 15.8.13 (Paris/ Omnia Pathé)

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Max Linder bringt einen alten Gedanken in neuer Fassung, mit neuen Pointen. Er kommt zur Brautschau und schäkert mit dem Dienstmädchen, die des Hauses Tochter ist. Die zeigt ihm dafür das nicht gerade anmutige Bildnis der Küchenfee und stellt diese - natürlich nur auf der Photographie - als Haustochter vor. Max hat nun keinen Appetit mehr aufs Heiraten, doch als er sich englisch empfehlen will, packt ihn die Hausfrau am Rockzipfel. Das Mißverständnis wird eine Verlobung. Ich will noch erwähnen, daß Max Linder mit einer Mehlzeichnung auf seinem bekannten Cut-away zum Gaudium des Publikums herumläuft und ein einfaches, aber sehr lustiges Zauberkunststück mit einem Eierkuchen vorführt. Paul Réno (Erste Internationale Film-Zeitung, 14.6.1913)

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Mme. Durand invited Max to dinner, but, previous to his arrival, Mme. and cook have a little argument. Mother and daughter are left to attend to the cooking themselves. Max arrives, and "perchance doth find ye kitchen." Here he also finds what he assumes to be the young and pretty cook. He flirts so violently that Collette is compelled to eject him. He gets into further trouble, and is about to slyly take his departure when Mme. and "the little cook" enter, and explanations end in a delightful meal - of pancakes! (The Bioscope, Jun. 19, 1913)

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L’oncle Mauroc veut marier sa nièce Colette. Le soir même, au dîner, il doit lui présenter Max, le fiancé qu’il lui destine. Madame Durand et sa fille préparent un menu délicat, lorsque la cuisinière, à la suite d’une discussion avec sa maîtresse, donne son congé et laisse Colette et sa mère se débrouiller avec leur dîner. Sur ces entrefaites arrive Max. Il trouve la maison vide. Enfin, à la cuisine, il découvre Colette en tablier blanc et la prend pour la bonne. La trouvant gentille, il la courtise, et l’aide à confectionner les crêpes. Puis, il l’interroge sur sa future fiancée. L’espiègle Colette lui montre la photographie de sa mère. Max, terrifié, se prépare à filer à l’anglaise, lorsqu’il tombe dans les bras de sa future belle-mère et la méprise continue. Enfin, le quiproquo finit par s’éclaircir et Max, tout heureux, ne songe plus à se dérober. (Henri Bousquet, Catalogue Pathé des années 1896 à 1914, Bures-sur-Yvette, Editions Henri Bousquet, 1994-2004)

 

 

 

Eine Kopie des Films wird verwahrt in: Archives du Film du CNC (Bois d'Arcy), Cinémathèque Française (Paris) Ein Ausschnitt des Films ist enthalten in: Le Temps de Max (TV-Dokumentation, 2000)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Filmbeschreibungen/Kritiken:

 

Onkel Goltz will seine Nichte Gertrud verheiraten. Beim Souper am Abend will er ihr Max vorstellen, den er ihr als Gatten wünscht. Frau Werner und ihre Tochter bereiten ein delikates Menü vor, als die Köchin infolge eines Streites mit ihrer Herrin ihre Stellung für sofort kündigt und Gertrud und ihre Mutter ohne Köchin läßt. Unterdessen kommt Max. Er findet das Haus leer vor. Endlich entdeckt er in der Küche Gertrud in der weißen Küchenschürze, und er hält sie für das Dienstmädchen. Da er sie hübsch findet, macht er ihr den Hof und hilft ihr beim Zubereiten der Klöße. Alsdann fragt er sie nach ihrem Bräutigam. Die schalkhafte Gertrud zeigt ihm die Photographie ihrer Mutter und läßt ihn bei dem Glauben, daß dies die der Tochter sei. Max sucht sich erschreckt aus dem Staube zu machen, als ihm seine zukünftige Schwiegermutter entgegenkommt. Endlich klärt sich der Irrtum auf, und der glückliche Max denkt nicht mehr daran, zu entfliehen. (Pathé-Woche, 2.Juni-Woche 1913)