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Max fait des conquêtes

Weitere Titel: Maxens Verehrerinnen (D, Ö)/ Max, the Ladies' Man (UK)/ Max, the lady killer (USA) - Regie: Max Linder - Szenario: Max Linder - Länge: 250m - s/w - Interpret: Max Linder - Produktion: Pathé Frères - Katalog-Nr.: 6300/Nov.13 - Auff.: 15. Oktober 1913 (Esch-Alz./ Pariser Kinema) — Weitere Auff.: 18.10.13 (Berlin/ Passage Theater); 31.10.13 (Wien/ Elite-Kino); 26.12.13 (Paris/ Omnia Pathé)

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Max überwacht die Schularbeiten seines kleinen Neffen Hans. Aber Hans ist unartig, statt zu lernen, heftet er auf den Rücken seines Onkels einen Zettel mit der Aufschrift: Ich liebe dich, komm küsse mich! Das Dienstmädchen Marie ist die erst Leserin dieser freundlichen Einladung, dann folgt eine Nachbarin, die Pförtnerin, eine vorübergehende Dame. .... Max, wie von Furien verfolgt, flieht über die Straße zu seiner Braut, - an seine Fersen heften sich die Frauen, - alle wollen sie von Max geküßt sein. In seiner Verzweiflung wirft er sich in eine vorüberfahrende Droschke, aber seine Verehrerinnen dringen ebenfalls in das Gefährt. Als Max endlich in so seltsamer Begleitung bei seiner Braut ankommt, ist diese von solcherlei Gebaren so empört, daß sie Max die Tür weist. Im letzten Augenblick bemerkt das junge Mädchen noch den Zettel, und in der richtigen Vermutung, daß ihr Bräutigam das Opfer eines schlechten Streiches geworden ist, ruft sie ihn zurück. Angesichts des jungen Paares, das sich am offenen Fenster zärtlich umschlungen hält, ziehen sich die Damen enttäuscht und zornig zurück, und überhäufen den, den sie noch kurz vorher als ihren Abgott proklamierten, mit Schmähungen. (Pathé Woche, 1913)

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Max rebukes his young nephew for failing in his studies and the boy decides to get even. When the opportunity presents itself the youngster pins a note on Max's back. The message has a queer effect, as every woman, young and old, after reading it, tries her best to kiss the charming Max. For once the heartbreaker has had enough. He seeks safety in flight. But having stolen their hearts Max is pursued by the girls who only halt when the lady killer hurries into the house of his sweetheart. Here the note on his back saves Max the trouble and embarrassment of proposing, for his fiancée believes the note to be a ruse of Max's to cover his bashfulness. (Moving Picture World, May 2, 1914)

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Pendant les vacances, Max fait travailler son petit neveu Jacques. Mais Jacques est un enfant terrible. Au lieu d’apprendre sa leçon, il épingle au dos de son professeur un écriteau: “Je vous aime, embrassez-moi.” La bonne, Pulchérie, est la première victime de cette mystification; puis une voisine, la concierge, une passante. Et Max, qui se rend chez sa fiancée est poursuivi par un véritable escadron féminin. Pour se soustraire à leur poursuite, il prend un fiacre, mais ces dames n’hésitent pas à envahir le véhicule et c’est dans cet équipage que Max arrive chez sa fiancée. Celle-ci, indignée, renvoie à ses conquêtes le pauvre Max qui n’y comprend rien. Enfin la jeune fille aperçoit l’écriteau et, devinant que son amoureux a été l’objet d’une mauvaise plaisanterie, le rappelle. À la vue des deux jeunes gens tendrement enlacés, ces dames se retirent, vexées, déçues et furieuses, accablent de leur mépris leur idole de naguère. (Henri Bousquet, Catalogue Pathé des années 1896 à 1914, Bures-sur-Yvette, Editions Henri Bousquet, 1994-2004)

 

 

 

Eine Kopie des Films wird verwahrt in: Archives du Film du CNC (Bois d'Arcy), Cinémathèque Française (Paris) Der Film war Teil der Serie "Max Follies" (TV 1991) (10:00) Ein Ausschnitt des Films ist enthalten in: Le Der Film war Teil der Serie "Max Follies" (TV 1991) (10:00) Ein Ausschnitt des Films ist enthalten in: Le Temps de Max (TV-Dokumentation, 2000)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Filmbeschreibungen/Kritiken::

 

Max gerät manchmal mit seinem Neffen Willy in kleine Plänkeleien. Eines Tages heftet der kleine Strick dem Onkel zum Schabernack einen Zettel an, der die Worte enthält: "Ich liebe Dich, komm, küsse mich." Dieser Zettel soll für Max bald unangenehme Folgen haben. Die Hausmeisterin, die Milchausträgerin und noch eine andere Dame heften sich unerbittlich an seine Fersen. Max flüchtet sich in das Haus seiner Braut, wo er zunächst bei dem Diener einiges Befremden hervorruft, dann aber auch mit seiner Braut in Streit gerät, bis endlich Max den ominösen Zettel entdeckt. Er schaut nun vergnügt mit seiner Braut zum Fenster hinaus, während die drei Damen vor dem Tore betrübt abziehen müssen. (Pathé Woche [Wien], 5. Okt.-Woche 1913)