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Videoclip in 3D 

Max pédicure

Weitere Titel: Max als Hühneraugen-Operateur (D, Ö)/ Max as a Chiropodist (UK) - Regie: Max Linder - Szenario: Max Linder - Kamera: Henri Stucker - Länge: 335m - s/w - Interpreten: Max Linder {Max}; Lilian Greuze {Lili}; Georges Gorby {Vater von Lili}, Geneviève Chapelas? {Dienstmädchen} - Produktion: Pathé Frères - Katalog-Nr.: 6488/März 14 - UA: 31. Januar 1914 (Luxemburg/ Marzen's Cinéma Parisiana) — Weitere Auff.: 13.2.14 (Berlin/ Lichtspiele Mozartsaal); 27.2.14 (Wien/ Graben Kino); 20.3.14 (Paris/ Pathé Journal)

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Unser beliebter Max Linder zeigt sich diesmal als Hühneraugenoperateur. Lily, die mit ihrem kleinen Hündchen spazieren geht, erregt seine leicht entfachten Herzenstriebe und er folgt "errötend ihren Spuren". Da ihr zwei Lausbuben das Hündchen von der Leine wegstehlen (natürlich ist der interessante Roman, den Lily gerade liest, und der sie nicht aufblicken läßt, auch Schuld daran), hat Mäxchen eine gute Gelegenheit, die langersehnte Bekanntschaft anzuknüpfen, indem er nämlich den beiden Schlingeln nachläuft und ihnen unter wohlgemeinten Fußtritten das Hündchen wieder abnimmt. Dieser Film verfehlt seine Wirkung, wie ja alle Max Linder-Films, nicht. (Erste Internationale Film-Zeitung, 31.1.1914)

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Once more Max adopts subterfuge in order to pursue his amours, but, unfortunately, pa requests attention to his cornuted extremities. Max is forcibly ejected for his "pains," and suffers, in addition, from an encounter with the genuine pedal performer. (The Bioscope, Feb. 26, 1914)

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Lili promène son petit chien, un minuscule terrier, au bout d’une laisse, lorsque de méchants gamins s’emparent du toutou et s’enfuient. Lili se retourne et le cri qu’elle pousse attire l’attention de Max qui s’élance à la poursuite des garnements et rapporte le cabot à sa propriétaire. Joie de celle-ci! ... Quant à Max, il exploite le droit qu’il a acquis à la reconnaissance de Mlle Lili et le lendemain, se présente à son domicile. La jeune fille, livrée aux soins du pédicure, fait passer l’homme de l’art dans une pièce voisine et on introduit Max. Sur ces entrefaites, rentre le père de Lili, Max, affolé, ne trouve rien de mieux que de se présenter dans le rôle du pédicure. Malheureusement, le papa a l’idée de se faire couper les cors, et Max, ignorant l’usage des divers instruments que renferme la boîte de son pseudo-confrère, se livre à des opérations de la plus haute fantaisie, et prend finalement le parti de filer à l’anglaise. Là-dessus, le papa, surprenant dans la pièce voisine le vrai pédicure aux pieds de sa fille, le prend pour un vulgaire séducteur et le jette par la fenêtre. Notre pédicure, lancé comme un bolide, vient choir sur le dos de Max, qui voit, avec cette dernière péripétie, la fin de son escapade amoureuse. (Le Film, 24.4.1914)

 

 

 

Anmerkung: Eine 90 Sekunden Sequenz aus diesem Film ist auch in der Comica-Produktion “Un idiot qui se croit Max Linder” enthalten. Interessanterweise wurden beide aus einem leicht verschobenen Abstand aufgenommen. Daraus ließe sich eine 3D-Version herstellen! Die von Raymond Chirat (Catalogue des Films français de Fiction de 1908 à 1918) angegebene, und von Henri Bousquet und Richard Abel übernommene Beteiligung von 'Lange' und 'd'Orbel' konnte nicht bestätigt werden. Seine beiden Partnerinnen sind (mit großer Wahrscheinlichkeit) Lilian Greuze und (eventuell) Geneviève Chapelas. Remake von Pédicure par amour (1908). ― Note: A 90 second sequence of this film is also included in the Comica-production “Un idiot qui se croit Max Linder”, Interestingly, both were taken from a slightly shifted position. Usable for creating a 3-D Version! The participation of 'Lange' and 'd'Orbel', mentioned by Raymond Chirat (Catalogue des Films français de Fiction de 1908 à 1918), and taken over by Henri Bousquet and Richard Abel, could not be verified. His female co-stars are (most likely) Lilian Greuze and (maybe) Geneviève Chapelas instead. Remake of Pédicure par amour (1908).]

Eine Kopie des Films wird verwahrt in: Archives du Film du CNC (Bois d'Arcy), Cinémathèque Française (Paris), Archivo Nacional de la Imagen - SODRE (Montevideo), Cinemateca do Museu de Arte Moderna (Rio de Janeiro), Cineteca del Friuli (Gemona), Cineteca Nazionale (Roma), George Eastman House (Rochester), bfi/National Film and Television Archive (London), Lobster Films (Paris) Der Film war Teil der Serie "Les Films Max Linder" (TV 1995) (-"-/Max als Fusspfleger, 1913, 12:40) Der Film wurde veröffentlicht auf Blu-ray/DVD "Le cinéma de Max Linder" (1913, 15:25) Ein Ausschnitt des Films ist enthalten in: L'homme au chapeau de soie (Dokumentation, 1983); Le Temps de Max (TV-Dokumentation, 2000)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Filmbeschreibungen/Kritiken:

 

Während eines Spazierganges hat Max Gelegenheit, einer jungen Dame names Lilli, deren kleiner Hund von einigen Straßenjungen entführt worden ist, den Dienst zu leisten, daß er ihr den kleinen Liebling wieder zurückbringt. Lilli fließt über vor Dankbarkeit, und der schlaue Max erwirbt sich das Recht, sie am nächsten Tage in ihrer Wohnung besuchen zu dürfen. Als sich Max anmelden läßt, ist bei Lilli gerade der Hühneraugen-Operateur, den sie schnell ins Nebenzimmer drängt und Max eintreten läßt. Unterdessen kommt der Vater des jungen Mädchens nach Hause und Max weiß sich in seiner Verwirrung nicht anders zu helfen, als daß er sich für den Hühneraugenoperateur ausgibt, und sich eingehend mit den schöngepflegten Füßen Lillis beschäftigt. Unglücklicherweise hat aber der Vater den Gedanken, sich ebenfalls die Hühneraugen schneiden zu lassen, und Max, der von dieser Kunst keine Ahnung hat - nimmt nun allerhand phantastische Operationen vor, benutzt u.a. die Haarschneidemaschine, seift den Fuß rasierfertig ein, bis sich endlich der erboste "Patient" die Manipulationen verbittet und Max die Tür weist. Lillis Vater trifft dann im Nebenzimmer mit dem wirklichen Hühneraugenoperateur zusammen, und da er der Ansicht ist, daß es sich hier um einen allzu kühnen Liebhaber handelt, bedeutet er dem erschrockenen Operateur ebenfalls, daß es für ihn am besten sei, wenn er so schnell wie möglich verschwinde. Vor der Tür treffen sich dann Max und sein "Kollege" und beide setzen gemeinsam ihren Weg fort, indem sie sich gegenseitig ihr Leid klagen. (Pathé-Woche №11 [Berlin], 31.1.1914)

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Fräulein Lili hat das Unglück, ihren kleine Hund zu verlieren, aber Max ist in der angenehmen Lage, den Verlorenen wiederzubringen und sich durch diesen Dienst die Dankbarkeit der liebenswürdigen jungen Dame zu sichern. Er hat die Erlaubnis erhalten, sie am nächsten Morgen besuchen zu dürfen und kommt gerade zu einer Zeit, wo der Hühneraugenoperateur bei Fräulein Lili ist. Der Mann wird in ein Nebenzimmer gedrängt und Max tritt ein. Doch zum Unglück kehrte gerade auch Lilis Vater heim und es bleibt dem armen Max nichts anderes übrig, als sich für den Hühneraugenoperateur auszugeben. Aber wie erschrickt der arme Max, als der Vater auf den Gedanken kam, sich auch die Hühneraugen schneiden zu lassen. Max erschöpft sich nun in phantastischen Operationen, er seift den Fuß ein, will ihn rasieren, bis der erboste Patient sich diese Scherze verbittet und dem ungeschickten Operateur die Türe weist. Im Nebenzimmer trifft dann Lilis Vater den wirklichen Hühneraugenoperateur, hält ihn für einen Liebhaber seiner Tochter und prügelt den Armen hinaus. Auf der Straße treffen sich dann die beiden "Kollegen" und können gemeinsam ihr Mißgeschick beklagen. (Pathé Woche [Wien], 4. Febr.-Woche 1914)