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Mon chien rapporte

Weitere Titel: Mein Hund ist ein Genie (D, Ö)/ A Clever Dog (UK) - Regie: (Max Linder) - Szenario: Max Linder - Länge: 140m - s/w - Interpret: Max Linder - Produktion: Pathé Frères - Katalog-Nr.: 3986/Okt.10 - UA: 24. September 1910 (Österreich, Auff. in „Grand Kinematograf Orient“/Prag am 7.10.1910) — Weitere Auff.: 1.11.10 (Hamburg/ Waterloo Theater); 18.11.10 (Paris/ Omnia Pathé)

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Unsere Polizeiorgane bemühen sich bekanntlich in den letzten Jahren mit der Abrichtung sogenannter Polizeihunde, die zur Auffindung von Verbrecherspuren usw. dressiert werden. Ein Schlauberger hat sich nun die Klugheit seines Hundes zu Nutzen gemacht, freilich in einem ganz andern Sinne als die heilige Hermandad. Er hat den Hund zum wegschnappen offen stehender Nahrungsmittel abgerichtet, und es ist wirklich ergötzlich zu sehen, wie das kluge Tier seiner Aufgabe nachkommt. Der Herr des Tieres, ein verkommener Stromer, führt in seiner elenden Hütte gerade nicht das Leben eines Großfürsten, speist aber dank der Tätigkeit seines Hundes kaum schlechter als dieser. Was das treue Tier alles herbeischleppt, kann selbst die Zunge eines reichen Schlemmers entzücken: Ganze Hummern, Braten, Geflügel, duftiges Gebäck usw. bringt das Hundegenie dem Stromer, der die Beute dann zum Entzücken des Auditoriums mit seinem Kumpanen aus der Tierwelt redlich teilt. Schließlich naht dann doch das Verhängnis in Form des eisernen Griffes eines Schutzmanns und mit wehmütigen Gefühlen wandern beide hinter schwedische Gardinen. Dieser Film ist in seiner Eigenart so vorzüglich erdacht, daß er selbst dem anspruchvollsten Publikum viel Vergnügen bereiten dürfte. (Der deutsche Lichtbildtheater-Besitzer, 27.10.1910)

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Max takes the part of a broken-down specimen of humanity, who dispatches his dog, Snap, in search of provisions. Snap brings back bread, a lobster, and a cold roast chicken. All these and other good things he purloins from sundry shop-keepers, but the sufferers call in the aid of the police, and make a raid upon his master's lair. A general scrimmage is the outcome, but the dog is equal to driving out all intruders. As a novel termination to the film, Max reappears in the last picture - his usual self, and with his usual well-known smile. (The Bioscope, Oct. 6, 1910)

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Max interprète ici le rôle d’un triste sire qui envoie son chien Dick aux provisions. L’intelligent animal ramène du pain, une langouste et un poulet rôti. Tout cela, et bien d’autres choses, il les vole dans différents magasins. Les victimes demandent l’aide de la police et font une intrusion dans le repaire de son maître. Une bagarre générale s’ensuit mais le chien est aussi à la hauteur pour faire fuir les intrus. (Henri Bousquet, Catalogue Pathé des années 1896 à 1914, Bures-sur-Yvette, Editions Henri Bousquet, 1994-2004)

 

 

 

Eine Kopie des Films wird verwahrt in: Archiva Nationala de Filme (Bucuresti), Hungarian National Film Archive (Budapest), Cinémathèque Française (Paris)